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Thema: Spiegel morsch - Spiegel erneuern

  1. #81
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    Maske 3M
    Gasfilter

    Hallo Dominik,

    das Zeug kostet nicht viel, wirst beim laminieren aber auch brauchen können. Maske gibt es auch als Vollmaske - hatte auch seine Vorteile, luftiger ist diese Variante natürlich.
    Auch bei Epoxy schadet eine Maske nicht - und diese sitzt definitiv richtig und dicht, da kommt nichts durch. Nur wenn du damit schleifst oder zB lackierst (Spritzpistole) brauchst n Aufsatz auf die Filter, da werden so Pads aufgeklipst. Ich hatte 2012 mein Boot innen auslackiert mit Spritzpistole und 2k-Lack - bin schier erstickt drunter, weil ich die Staubfilter nicht hatte und die Gasfilter sofort zu waren. Ohne konnte ich aber auch nicht abreiten in dem Nebel und aufhören konnte ich wegen dem 2K-Lack nicht... man lernt aus seinen Fehlern

    Zu Epoxy:
    Achte auf allergische Reaktionen - die Härter sind hierfür verantwortlich. Ich hab im Keller kiloweise das Zeug ohne Probleme verarbeitet und irgendwann gings plötzlich los - dachte zuerst, es ist Heuschnupfen, weil es zeitlich gepasst hat. Irgendwann hab ich aber aus den Augen nicht mehr rausgesehen, so zugequollen waren die. Ging dann wieder weg und ich muss nun dummerweise mit Vollschutzanzug und Vollmakse arbeiten, wenn ich viel davon verwende.
    Soll heissen, es schadet nicht, etwas für den Schutz zu tun. Extralange Nitrilhandschuhe zB und solche Masken stören nicht arg. Vollschutz würde ich erstmal weglassen, merkst ja, wenns in den ugen juckt oder n Ausschlag auf der Haut kommt - die Reaktion scheint selten zu sein, bin meines Wissens hier der Einzige.

  2. #82
    Leichtmatrose woody1975 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Ich hoffe auch noch ein paar mehr Kilometer.

    Ich meine wenn er den Spiegel außerhalb zusammen klebt das Epoxy bis in die überlappende Gelege zieht und dann hart wird. Vielleicht hab ich auch einen Denkfehler. Ich hab nur die Endlage in den Boden und Seiten einlaminiert. Naja bis jetzt noch keine Haarrisse im Heck
    Der Ursprungsspiegel war deutlich kleiner.

    Ach und ich habe Spiegelknie eingebaut
    Geändert von woody1975 (25.11.2020 um 19:21 Uhr)

  3. #83
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    Jens, mit der Kapillarwirkung meint er, wenn man draussen die Holzplatten zusammen laminiert und einen 15cm-Überstand an Gewebe lässt ohne Harz, daß dann das Harz dadurch in die Fasern über die Holzplatten hinaus gezogen wird. Was ich auch denke...
    Hab ich das richtig verstanden?

  4. #84
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    Ja, habe es gefunden - das mit der Kapilarwirkung.
    Da hast Du recht, das Gelege saugt sich voll, zumal die komplette Verklebung ja noch verpreßt wird. Da geht das nur mit der ersten (Sicherheits)Lage und der letzten, die aber im Boot laminiert wird. Bevor aber die letzte Lage aufgebracht wird, muß umlaufend am Spiegelbrett eine Hohlkehle zwischen Brett und Bordwänden, bzw. Bootsboden gezogen werden. Schonmal wegen der Krafteinleitung und das Gelege, welches vom Spiegelbrett in die Bordwände/Bootsboden laminiert wird, würde an der Stelle in der Luft hängen.
    Ja,ist es nun notwendig 5 Lagen in die Bordwände und Bootsboden zu laminieren oder reichen die erste und die letzte...vielleicht denke ich und der Bootsbauer von damals überdimensioniert...
    Mir schien es logisch und sicher.

    Spiegelknie sind o.k., wenn sie vorn zum Bootsboden mit ca. 30°zulaufen, ansonsten würden auf den Bootsboden zu große Scherkräfte wirken. Die von Dominiks Boot sind dafür das beste Beispiel, wie sie nicht aussehen sollten.
    beste Grüße Jens

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  5. #85
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    Zitat Zitat von Dominik Beitrag anzeigen
    Ja danke, leider zu spät. Daran hatte ich auch schon gedacht. Aber gejuckt hat es zum Glück nicht.



    DOMINIK! Du wirst doch nicht sagen wollen, das Du nicht mehr schleifen tust.
    Beste Grüße von Felix

    Kraft kommt von Kraftstoff !

  6. #86
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    Guten Morgen Dominik,

    zu den versprochenen Zeichnungen..

    Bevor das Sperrholz in den Spiegel kommt, würde ich die herausgeschnittene Stelle reparieren und wie folgt vorgehen...
    Die bestehenden Ränder des Spiegel GFK müssen für die Schäftung schräg angeschliffen werden. Normalerweise spricht man bei auf Biegung belasteten Teilen von einem Verhältnid von 1:40 bei GFK. Da aber in Deinem Fall noch das Spiegelspaerrholz zur Kraftaufnahme dazu kommt, ist ein Verhältnis von 1:20 ausreichend.
    d.h. wenn Deine GFK Schicht 5mm dick ist mußt Du das GFK auf 100mm schräg anschleifen - seitlich und auch unten (in der Zeichnung blau).
    Um nicht hinterher auf der Spiegelaußenseite erst wieder eine ordentlich glatte Oberfläche durch Spachteln und schleifen herstellen zu müssen, würde ich in dem Fall von innen arbeiten, d.h. die schrägen Schliffe innen.
    Als weiteres wird eine, wenn es geht beschichtete Möbelspanplatte (in der Zeichnung braun) benötigt, deren Oberfläche mehrmals mit Trennwachs (Formula fife) eingerieben und poliert wird...5-10 mal. Diese Platte sollte umlaufend 20cm größer als der Ausschnitt sein.
    Diese Platte wird von hinten mittels Schraubzwingen am SpiegelGFK befestigt. Sie dient als "Hilfsform" für das nun folgende Laminat.

    Aus 750er Triaxialen Glasgelege werden 6 Lagen (in der Zeichnung rot) geschnitten. Die erste ist so groß, wie das Loch + die Schäftung, als li, re und unten jeweils 10cm größer als das Loch.
    Die nächste Lage entsprechend kleiner, also je 8cm; die nächste je 6cm; dann je 4cm, dann je 2cm und die letzte so groß wie das Loch.

    siehe Zeichnung.

    Reparatur Spiegel GFK.jpg

    Die 6 Lagen entsprechen der Stärke von 5mm. Ist das SpigelGFK stärker muß die Anzahl der Lagen erhöht werden, bzw, wenn dünner, dann verringert. Eine Lage entspricht 0,8mm Laminatdicke.

    Normalerweise werden bei solchen Aufbauten die Glasgelege in der Richtung der Filamente verdreht, was aber hier durch die Verwendung von triaxialem Gelege nicht nötig ist. Der Hauptstrang muß aber Quer verlaufen. Zwei Stränge sind dann jeweils 45° verdreht und bilden die diagonale Verbindung.

    Man kann jetzt vonn innen ein ebenfalss gewachstes Brett dagegen verspannen um eine glatte Oberfläche zu erhalten.

    Nach dem Aushärten wird zunächst die Innenseite ordentlich geschliffen, damit die nächste Lage für die Sperrholzmontage vernünftig Halt findet. Die Dicke dieses Laminates sollte weitestgehend der Dicke des alten Spiegellaminates oder der alten GFK Schicht entsprechen (...beide Begriffe sind richtig )

    Mein Vorschlag diese Schäftung von innen zu laminieren hat mit den Kräften zu tun, die durch den(Zugkräfte im oberen Bereich) auf den Spiegel wirken. Das neue Laminat wird in jedem Fall gegen das alte Laminat verpreßt; anders herum wirken die Kräfte gegen die schräge Klebestelle...sie wird deswegen nicht herausgerissen, aber es kann zu Haarrissen kommen, wodurch wieder Wasser in das Laminat eindringen kann (...Osmose! denn das alte Laminat ist mit Polyesterharz gebunden und keiner weiß ob es schon auf ISO-NPG Basis ist)

    An der Stelle will ich nochmal auf die Schaftlänge des Motors eingehen, da Du hier beim Aufbau der neuen Laminates die Spiegelhöhe noch korrigieren kannst.

    Am Motor messen:

    Schaftlänge Motor.jpg

    Am Boot messen:

    Schafthöhe Boot.jpg


    Meine Empfehlung für die Auflage des AB mit den Nasen Auf dem Spiegelbrett;
    da es durch den Motor doch zu Vibrationen kommrn kann, können sich diese Nasen in das Spiegelholz "einarbeiten", was natürlich verringert wird, wenn der Motor ordentlich verbolzt ist( bei kleineren Motoren ...bis 50Ps sind dazu die Schrauben an dem Bügel am Bracket) , würde ich einen 9mm PE Streifen unterlegen... hmmm woher
    Filetier - oder Schneidebretter sind aus dem Material und in der entsprechenden Größe auch 9mm dick.
    Ebenso würde ich eine solche PE Platte unter das Bracket packen, denn die Spitzen oder Nasen auf dem Bracket, damit sich der Motor nicht verdreht, arbeiten sich auch prima in das Spiegellaminat ein.
    Wenn der Motor verbolzt ist kann man innen auch ein Stück PE unter die Unterlegscheiben packen. Walter empfiehlt an der Stelle Stelle Scheifen aus GFK auszuschneiden und die unter zulegen (meist auch beim Konsolenbau)

    hier mal Bilder, wie ich das beim Hexlein gelöst habe

    PE Platte außen.jpg

    PE Platte innen.jpg

    hier sind das zwar die Bügelschrauben, aber bei der Verbolzung geht das genau so.


    Im nächsten Beitrag dann meine Empfehlung zum Sperrholzeinbau.
    Geändert von shakalboot (26.11.2020 um 14:31 Uhr)
    beste Grüße Jens

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  7. #87
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    Ergänzung...
    Du wirst sicher fragen, ob man das herausgeschnittene Teil des Spiegellaminates nicht wieder durch schäften einsetzen kann....
    kann man, aber ich würde es nicht machen, weil gerade an dem Stück die Zugkräfte des AB voll anzetzen.

    Wenn dann müßte ebenfalls 1:20 oder besser mehr angeschliffen werden und entsprechend der Zeichnung geschäftet, aber wie gesagt, ich würde es nicht machen!

    Spiegelreparatur möglich.jpg
    beste Grüße Jens

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