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Thema: Target 21 - Spiegel evtl von aussen ersetzen bzw. Alternative?

  1. #11
    Oberbootsmann sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein Avatar von sunni
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    Zitat Zitat von Rot-Runner Beitrag anzeigen
    Von aussen ist da schon regelrecht simpel - daher der Gedanke. Der SPiegel ist in erster Linie ja auf Druck nach vorne belastet - ja, nicht nur, klar - aber so grundsätzlich.
    Hallo Markus

    Nein - der Spiegel wird zu nahezu 100% auf Zug zum Heck hin belastet!
    Von daher solltest Du diesen zwingend von innen her aufbauen und die Aussenhülle nicht zerstören.
    Der Aufbau ist von innen wie von außen gleich „simpel“
    Das Anbinden an Boden, Seitenwänden und den bestehenden Kästen ist das, was dem Spiegel die Stabilität bringt.
    Gruß Norbert
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  2. #12
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    Zitat Zitat von Rot-Runner Beitrag anzeigen
    Als ich das Boot damals neu aufgebau habe, war der Fehler, das alte Holz des Spiegels drin zu lassen. Damals hatte ich Respekt davor, dies rauszureissen. Der Rest, sicherlich nicht nach gängiger Methode des Bootsbaus aufgebaut, hat dennoch funktioniert.

    Wenn ich Dich richtig verstehe, willst Du den Spiegel erneuern und den Innenborder belassen?

    Ich habe Dir mal die Schnittführung angezeichnet, um danach das alte Innenlaminat und das darunter befindliche Holz entfernen zu können.

    Gitter.jpg

    Wenn der alte gammel dann raus ist, wird - von innen her - neu aufgebaut und alles wieder angebunden.
    Es gibt bereits etliche, von Walter begleitete und gut bebilderte Spiegelrestaurationen hier im Forum.
    Bin mir aber sicher, Walter wird Dich auch gerne 1:1 beim Neuaufbau begleiten - sofern Du das willst und seine Vorschläge dann auch so handwerklich umsetzt.
    Gruß Norbert
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  3. #13
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    Hallo Norbert,
    ja, richtig - der Innenborder soll bleiben. Ich muss im Prinzip eine Notreparatur durchführen, da ich derzeit nicht den Platz habe, das Boot längers hier stehen lassen zu können.
    Daß der Spiegel auf Zug belastet ist (beim Innenborder?), wußte ich nicht - logisch war für mich eher umgekehrt. Natürlich auch mit Zugkräften. Danke für den Hinweis!

    Ich hab den Spiegel mal grün markiert - er ist wirklich nur im Mittelbereich - aussen ist kein Holz. Der ganze Rumpf ist eine eher seltsame Konstruktion.
    Das Bild selbst stammt aus der Bauphase - die ganzen Holzverstrebungen sind nachträglich von mir eingebaut worden. Zuvor waren nur die zwei Stringer und der Spiegel. Sonst nichts.
    Wenn man damit über eine Welle gefahren ist, hat das ganze Boot nachvibriert bzw. nachgefedert bis irgendwann alles voller Risse war. Jetzt ist es stabil seit dem Umbau.
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  4. #14
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    Hallo Markus

    Wenn Du nur den Grünen Teil am Transom erneuern möchtest, dann ist das ja noch viel einfacher. Allerdings wird auch dieser von innen her neu aufgebaut.
    Weshalb willst Du dazu denn das Außenlaminat zerstören?
    Gruß Norbert
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  5. #15
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    Ich hab gerade noch das Transom demontiert. Am unteren Teil was es ca. 3-4mm nach innen gedrückt. Sicher mit der Zugbelastung? Im oberen Bereich ok, aber im unteren Bereich war es definitiv auf Druck belastet.

    Ja, du hast recht - der innere Teil ist natürlich simpler, wie die ganze Fläche. Und dennoch hab ich gerade so einen Moment der Ratlosigkeit. Kennt ihr sicherlich - irgendwie weiß man, was zu tun ist, kann es eigentlich auch und dennoch steht man gefühlt vor einer unlösbaren Aufgabe und weiß einfach nicht weiter. Geht irgendwann vorbei, weiß ich. Es findet sich immer irgendwie eine Lösung, zuweilen dauert die Erkenntnis auch mal.
    Warum von aussen:
    Ich will meine Holzversteifungen nicht antasten. Und irgendwie auch nicht die ganzen Pumpen usw abbauen, den Dreck / Staub im Boot überall haben. Das Heck wiederum ist keine plane Fläche, sondern sieht eh schon irgendwie so "eingesetzt" aus. Der Spiegelbereich hat die normale Schräge, ist eine Platte und seitlich geht das Heck eigentlich senkrecht nach unten, rechts und links überstehend gegenüber der Spiegelplatte. Warum auch immer das so gebaut wurde... aber so wäre es realtiv einfach, bequem von hinten aufzuschneiden, innen das Laminat stehen zu lassen, das Holz frei legen und entfernen, wieder einzukleben, Matten und Roving und zum Schluß Gelcoat. Das muss nicht perfekt werden an den Übergängen, da kann man dann schleifen, lackieren - es ist ein überschaubarer Bereich. Ich kann es nicht so richtig erklären - Bauchgefühl. Wobei ich im Moment grad gar keinen Weg sehe. Ich suche mal Bilder vom Heck selbst... die Form ist schwer zu erklären.

  6. #16
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    Hier mal drei Bilder von 2007, als ich begonnen hab, zu zerlegen. Hier sieht man den Spiegelbereich von aussen eigentlich ganz gut.
    Angehängte Grafiken

  7. #17
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    Zitat Zitat von Rot-Runner Beitrag anzeigen
    Ich hab gerade noch das Transom demontiert. Am unteren Teil was es ca. 3-4mm nach innen gedrückt. Sicher mit der Zugbelastung? Im oberen Bereich ok, aber im unteren Bereich war es definitiv auf Druck belastet.
    Das bezog sich auf Deinen Beitrag #6 in welchem Du das geschrieben hast

    Zitat Zitat von Rot-Runner

    Hm - das sind Aussenborderboote, richtig? Ich denke, der SPiegel eines Bootes mit AB dürfte mehr aushalten müssen...?
    Und ich war da noch davon ausgegangen, dass Du den Spiegel restaurieren wolltest um auf AB umzubauen.

    Sorry - das war meiner Aufmerksamkeit entgangen und somit mein Fehler.

    Beim AB hängt der Motor ja am Spiegel und der Schaft wirkt dadurch vom Propeller bis zur oberen Verbolzung am Spiegel als Hebel, weshalb dort die Kräfte im oberen Randbereich natürlich ganz anders sind als beim Ib.

    Grundsätzlich wir der Spiegel beim IB oberhalb der gelenkwelle des Z Antriebes ebenfalls auf Zug, unterhalb auf Druck belastet - allerdings liegt der Drehpunkt deutlich tiefer am Boden, weshalb die Hauptkräfte im Spiegelbereich am Boden auf weniger Fläche wirksam werden.




    Zitat Zitat von Rot-Runner Beitrag anzeigen

    Ja, du hast recht - der innere Teil ist natürlich simpler, wie die ganze Fläche. Und dennoch hab ich gerade so einen Moment der Ratlosigkeit. Kennt ihr sicherlich - irgendwie weiß man, was zu tun ist, kann es eigentlich auch und dennoch steht man gefühlt vor einer unlösbaren Aufgabe und weiß einfach nicht weiter. Geht irgendwann vorbei, weiß ich.
    Den zu erneuenden Teil (Transom) hattest Du doch selbst in Beitrag #13 vorgegeben - ich hatte ja die gesamte Spiegelfläche mit einbezogen.
    Du schreibst ja selbst, dass es eigentlich ganz "simpel" ist und begründest Deine geplante Vorgehensweise ausführlich.

    Ich denke, damit erübrigt sich doch eine weitere Diskussion darum.
    Geändert von sunni (20.10.2019 um 18:38 Uhr)
    Gruß Norbert
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  8. #18
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    Ich war jetzt mal bei dem schönen Wetter ne Runde spazieren - da kann ich immer besonders gut nachdenken.

    Ich frage mich tatsächlich, warum es von aussen einfacher sein soll. Vermutlich habe ich mich irgendwie in die Idee verannt... Norbert, irgendwie hast du mir die Augen geöffnet - oder warst zumindest der Auslöser dazu zusammen mit Walter.

    Folgende grobe Idee habe ich momentan:
    Innen die beiden Pumpen rechts und links vom Spiegel entfernen, die Rohrleitungen für die Trimmklappenhydraulic entfernen und das Boot mit Folie abkleben ab der Motortrennwand nach vorne hin, so daß ich im Motorraum mich austoben kann.
    Den Spiegel schneide ich dann innerhalb der beiden senkrechten Holzverstrebungen auf, vom Kiel bis nach oben, wo das Holz endet um dann das Holz zu entfernen. Die Platte geht ca. 2cm weiter nach aussen, die senkrechten Holzstreben als Verlängerung der Stringer bleiben drin, die Stringer ebenfalls. Das wird ein wenig fummelig, muss aber irgendwie gehen.
    Heisst, ich kann keine komplette Platte am Stück anschliessend einkleben - was aber gehen wird, ist Schicht für Schicht der Spiegelplatte im Boot aufbauen.
    Holzplatte 7,5 bzw. 8mm, Matte/Roving/Matte, Holzplatte usw... bis ich vorne wieder bin. Die Holzplatten kann ich nicht flächig einkleben, da sie ja ein wenig breiter sind, als mein Ausschnitt. Also würde ich sie pro Schicht zweiteilig machen mit unterschiedlicher Breite, als asymmetrisch abwechselnd überlappend. Matten bzw. Roving bekomme ich wiederum als komplette Fläche einlaminiert - so sollte die Stabilität anschliessend gewährleistet sein. Die letzte Lage Matten / Roving kann ich dann seitlich an die senkrechten Verstrebungen anlaminieren. Somit ist die SPiegelplatte anschliessend wieder nach vorne mechanisch verkeilt, die Roving ist auf Zug belastet und somit stabil.
    Wie ich das Ganze dann zeitlich umsetze, weiß ich noch nicht, da ich das Boot nicht längers stehen lassen kann, sondern immer wieder mal herholen muss, ein Stück arbeiten, wieder wegbringen. Wobei man das Ganze relativ gut in mehrere Steps aufteilen kann. Vorbereiten (Demontage der Komponenten, Abkleben mit Folie) - Aussägen und entfernen Holz - Anpassen neue Holzplatten und Gewebe - Einkleben / laminieren - Finisch / Versiegeln / lackieren - WIedereinbau der Komponenten - Einbau Transom / Motor.

    Ich denke, so müßte ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden können.

  9. #19
    Leichtmatrose iXware wird schon bald berühmt werden
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    Ich würde den spiegel komplett freilegen, die Verstrebungen mit ner Säbelsäge und nem Diamantsägeblatt heraussägen und nach der Spiegelreparatur mit Klebeharz wieder an den ursprünglichen Ort kleben anschließend noch mal die Schnittstellen noch mal überlaminieren. das wird am problemlosesten und am schnellsten zu machen sein.

    MfG, Frank.

  10. #20
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    Du hast natürlich recht - werde es aber dennoch zuerst ohne zerschneiden probieren. Absägen kann ich das Ganze immer noch, wenn es gar nicht gehen sollte.
    Derweil habe ich mal an der Checkmate weiter geschliffen - abends ist es derzeit schon zu früh dunkel, um an der Target zu arbeiten, zumal es nicht so ganz trocken bleibt.
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