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Thema: Mercury 2 Takt 150 PS Wartung

  1. #11
    Bootsmann Käpt'n Rook ist ein wunderbarer Anblick Käpt'n Rook ist ein wunderbarer Anblick Käpt'n Rook ist ein wunderbarer Anblick Käpt'n Rook ist ein wunderbarer Anblick Käpt'n Rook ist ein wunderbarer Anblick Käpt'n Rook ist ein wunderbarer Anblick Käpt'n Rook ist ein wunderbarer Anblick
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    Hallo Richard. Ich möchte dir mal ein sehr positives Feedback zu diesem Beitrag geben. So was gibts hier im Forum eigentlich zu wenig (geht auch an meine Adresse). Eigeninitiativ hilfreiche Dokumentationen schreiben finde ich toll. Es muss ja nicht unbedingt immer nur die Frage-Antwort-Schiene sein. Klasse!
    Liebe Grüße, Roland

  2. #12
    Obermaat Behrrari` wird schon bald berühmt werden
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    Hallo Bernd,

    vielen Dank fuer den Tipp. Du meinst das kuerzere Schaltgestaenge welches man in Beitrag 9 im letzten Bild ganz unten links sieht, welches einen Zahnkranz besitzt? (Bild habe ich nochmal eingefuegt)
    Das kann ich hoch und runterbewegen, jedoch bekomme ich dadurch weder Vorwaerts noch Rueckwartsgang rein. Wenn ich den Propeller drehe dreht sich der Hauptschaft nicht mit.
    Ich habe ein Video bei Youtube gefunden wo auch erklaert wird, dass man das Gestaenge hoch oder runterziehen muss um einen Gang einlegen zu koennen, und da funktioniert es auch. Warum das bei mir nicht geht weiss ich nicht. Elektrisch wird das bei mir nicht bedient.

    @Roland vielen Dank fuer deine positive Rueckmeldung. Dachte mir ich lasse das Forum mal dran teilhaben, damit auch anderen die evtl den gleichen Motor oder einen aehnlichen besitzen (die 2 Takter von Mercury Bj 1985-2005 50-150 PS sind ja nahezu baugleich) mit diesem Thema geholfen werden kann.
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  3. #13
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    Ok nach weiterer Recherche auf amerikanischen Seiten habe ich herausgefunden, dass man dieses kleine Getriebezahnrad im Uhrzeigersinn (ca. 1/4 Drehung) drehen und gleichzeitig den Propeller im Uhrzeigersinn drehen muss um die lower Unit in den Vorwaertsgang zu bekommen. Bei Evinrudes und Yahamas muss man hingegen hoch und runterziehen fuer Vor- und Rueckwaertsgang.
    Jetzt dreht sich auch der Hauptschaft im Uhrzeigersinn wenn ich den Propeller im Uhrzeigersinn drehe. Jetzt muesste der Einbau funktionieren.
    Geändert von Behrrari` (31.07.2018 um 20:27 Uhr)

  4. #14
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    und noch eine letzte Nachricht von heute.
    Schaut euch mal bitte dieses Video an, welches ich eben aufgenommen habe und sagt mir ob das normal ist:
    https://www.youtube.com/watch?v=HSYz...ature=youtu.be

    Sobald ich das Impellergehaeuse aufsetze macht das Getriebe ein klackendes Geraeusch und der Schaft dreht sich zeitweise nicht mehr mit wenn ich den Prop drehe. Woran liegt das? Wenn der Impeller sich mit dem Schaft frei dreht, also ohne Gehaeuse, kann er sich reibungsfrei drehen. Sobald das Gehaeuse aufgesetzt wird, reibt der Impeller logischerweise von innen gegen das Gehaeuse. Das Drehen des Schaftes ist folglich schwergaengiger und das entstehende Klicken hoert sich so an als wenn das Getriebe aus dem Vorwaertsgang rausrutscht.

    Bin mal gespannt ob iwer etwas dazu sagen kann!

    Gruss Richard

  5. #15
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    Und es ging heute morgen weiter,
    das Unterwasserteil wurde wieder montiert. Zur Hilfe habe ich das U-Teil mit einem Band und Ratsche fixiert, um beide Haende für das justieren frei zu haben. Es müssen ja schließlich das Wasserpumpenrohr, der Antriebsschaft und das kleine Getriebezahnrad richtig eingeführt werden.

    Wie es im Manual stand habe ich Motor und U-Teil in den Vorwärtsgang gestellt. Als ich das U-Teil nun von unten reingeschoben habe hat man irgendwann gemerkt, dass es nicht mehr weitergeht. An der Stelle habe ich dann den Prop GEGEN den Uhrzeigersinn gedreht, damit die Zähne richtig einrasten. Dreht man im Uhrzeigersinn funktioniert es nicht.


    Problem an dieser Stelle war dass ich das Getriebegestänge nicht in das Getrieberohr bekommen habe. Die Zähne standen einen halben Millimeter schief.
    Also habe ich das U-Teil nochmal rausgezogen und in den Leerlauf gestellt, den Motor natürlich auch. Im Leerlauf hat das Getriebegestänge einen minimalen Drehpielraum sodass ich nun beim erneuten reinschieben das Getriebegestänge ein wenig justieren konnte. Der Antriebsschaft musste an dieser Stelle ja nicht erneut justiert werden, der war ja schon justiert und ist dann logischerweise auch im Leerlauf noch justiert solange man nicht per hand am Schaft dreht.

    Danach alle Schrauben eingefettet und festgezogen. Dann Vorwärts/Rückwärtsgang getestet indem ich den Propeller gedreht habe. In beiden Fällen hat das Getriebe geklackt was dafür spricht, dass das Getriebegestänge richtig zusammengeführt wurde. Man kann auch das Zahnrad oben am Motorkopf im Uhrzeigersinn drehen und gucken ob sich der Prop im Vorwärtsgang mitdreht.
    Angehängte Grafiken

  6. #16
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    https://youtu.be/srGVSl4_n8Q
    Hier nochmal ein Video zum besseren Verständnis der Re-Installation. Ist nur auf Englisch und der Motor ist ein Yamaha. Aber vom Prinzip her gleich.

  7. #17
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    Und nun die Zündkerzen rein.
    Auch wenn dieser Teil "idiotensicher" sein soll habe ich mich vorher trotzdem mal schlau gemacht was man beachten sollte, da auch dieser Teil der Wartung Neuland für mich ist.
    1. Die Zündkerzen vorsichtig und ohne Druck mit der Hand handfest reindrehen. Da das Innengewinde aus Aluminium und dementsprechend weicher als das Zündkerzengewinde ist, kann dieses schnell kaputt gehen.
    2. Auf meinen Zündkerzen steht kein Drehmoment mit dem diese angezogen werden sollen. Auf der Verpackung steht lediglich beschrieben, dass die Kerzen mit einer 1/2 bis 2/3 Drehung fest angezogen werden.
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    Geändert von Behrrari` (01.08.2018 um 16:35 Uhr)

  8. #18
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    Kleines Update:
    Habe den Motor nun angeschmissen. Ging sofort an und der Kontrollstrahl ist dicker und durchgehender als vorher. Vorher waren das tendenziell eher viele kleine Tröpfchen dicht hintereinander.
    Auf den beiden Vergleichsbildern ist der Unterschied deutlich zu erkennen. Gänge gehen auch rein und der Prop dreht wie er drehen soll. Video laedt gerade hoch, sobald es hochgeladen ist stell ich den Link hier rein.
    Angehängte Grafiken

  9. #19
    Bootsmann sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein sunni kann auf vieles stolz sein Avatar von sunni
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    Zitat Zitat von Behrrari` Beitrag anzeigen
    Und nun die Zündkerzen rein.
    Auch wenn dieser Teil "idiotensicher" sein soll habe ich mich vorher trotzdem mal schlau gemacht was man beachten sollte, da auch dieser Teil der Wartung Neuland für mich ist.
    Sich "kundig" zu machen ist schon mal gut - allerdings hast Du da etwas falsch "interpretiert.

    Zitat Zitat von Berharri
    2. Auf meinen Zündkerzen steht kein Drehmoment mit dem diese angezogen werden sollen. Auf der Verpackung steht lediglich beschrieben, dass die Kerzen mit einer 1/8 Drehung leicht angezogen werden sollen und anschließend mit einer 1/2 bis 2/3 Drehung fest angezogen werden.
    Welche Kerzen hast Du denn verbaut?

    Schau Dir die Bilder einmal genau an! Da geht es um
    1. Kerzen mit Kegelsitz
    2. Kerzen mit Flachsitz

    Du musst die Kerze erst anschauen um festzustellen, welche Form der Sitz hat!
    NGK gibt die Drehmomente auch auf seiner Website an.

    Bei 1. Kegelsitz mit 14mm Gewinde beträgt dieses 10-20Nm oder 22,5 Grad / was 1/16 Umdrehung entspricht.

    Bei 2. Flachsitz mit 14 mm Gewinde beträgt dieser 25 bis 30 Nm oder 180-240 Grad / was 1/2 bis 2/3 Umdrehung entspricht.

    So ist das auch bei Dir auf der Packung angegeben.
    Geändert von sunni (01.08.2018 um 16:32 Uhr)
    Gruß Norbert
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  10. #20
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    Ich habe den Fehler gerade korrigiert. Es war nur eine 1/16 Umdrehung nicht 1/8, was auch nicht auf meine Zündkerze zutrifft. Habe natürlich mit 1/2 bis 2/3 Umdrehungen angezogen wie du schon gesagt hast. War ein Tippfehler, habe natürlich nicht mit 1/8 angezogen!
    Wie man auf dem Foto sieht habe ich eine Flachsitz.

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