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Thema: Plicht - Boden erneuern

  1. #1
    Schiffsjunge iXware befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard Plicht - Boden erneuern

    Hallo zusammen,

    ich habe bei meinem Boot (Dolphin 19 - sozusagen ein Nachbau der Shetland Black Hawk) den Boden herausreißen müssen er war komplett durchnässt. allerdings die Holzlatten die den Boden von unten stützen sind eigenartiger Weise komplett trocken - ist irgend ein einfaches Nadelholz an den meisten Stellen mit GFK überzogen.
    Das Sperrholz des Bodens war von Oben mit einer GFK-Schicht überzogen, die aber nicht mehr gehalten hat - es bestand also keine Verbindung zw. GFK und Holz. Von unten hatte das Sperrholz keine Beschichtung. aber von da tropfte immer wieder Wasser in den Hohlraum wo auch immer das herkam - ich vermute das war Kondenswasser - so innerhalb von 4 Wochen hat sich so ein halber bis ein Liter Wasser angesammelt
    Die Chance nutze ich gleich einen Tank in den Holraum einzubauen. Jetzt aber die Frage zum richtigen Sperrholz für den Boden: Okume bekomme ich hier bei uns in der Gegend scheinbar nicht. Was ich hier im Fachhandel problemlos bekommen kann ist Kiefer, Seekiefer (Bras. Elliottis Pine) und Lauan in WBP/AW100-Verleimung (Wasser- und Kochfest)

    Welches Holz kann ich denn für den Boden verwenden? Ich denke mal das Lauan wird das beste aber auch teuerste sein... Macht es Sinn das zu verwenden - ich würde fast dazu tendieren, da die Druck- Zug- und Biegefestigkeit doch recht hoch ist (fast wie bei Buche), aber ist das auch notwendig? oder würde Kiefer oder Seekiefer auch ausreichen. Ich möchte aber nicht nach 2 Jahren den Boden noch mal ersetzen müssen.

    Darf ich das Sperrholz für den Boden auch von unten beschichten, so daß es sich nicht mehr mit Kondenswasser von unten vollsaugen kann?

    Vielleicht ist ja jemand da der sich damit auskennt.

    MfG, Frank.

  2. #2
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    Hallo Frank,

    ich würde auf jeden Fall das AW100 verleimte Holz nehmen, auch wenn es etwas teurer ist. Du kannst es sicher auch von unten laminieren oder versiegeln. Damit sollte es für die nächsten Jahre geschützt sein und nicht verrotten.
    Interessant fände ich trotzdem, wo das Wasser herkommt. Hast du einmal Bilder von deinem Projekt? Ich denke dann könnte man es sich noch besser vorstellen und vielleicht kennt der eine oder andere dein Problem.

    Viel Erfolg! Christian

  3. #3
    Schiffsjunge iXware befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Hallo Christian,


    alle 3 genannten Sperrholzarten sind AW100 (also nach der neuen Bezeichnung WBP)-Verleimt. So teuer ist das Kiefern-/Seekiefernholz gar nicht - die Seekiefer kostet nur 13€/Platte in 12mm Stärke, die normale Kiefer 24€ in 15mm und Lauan 30€ in 15mm. Ein paar Bilder kann ich heute Nachmittag einstellen...
    Geändert von iXware (11.04.2018 um 00:06 Uhr)

  4. #4
    Schiffsjunge iXware befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    ich hab hier mal ein leider verwackeltes Bild angehängt.. In die Mitte kommt der Tank rein die beiden freigelegten Querlatten kommen raus und werden ersetzt (bevor die alten rausgetrennt werden) um den Tank kommt noch ein Rahmen aus Sperrholzplatten, so daß der Tank in einer eigenen Kiste sitzt. Die beiden freigelegten Querlatten sind komischerweise trocken. Auch die Späne nach dem Anbohren und Ansägen waren trocken. Das Sperrhols das oben drüber lag, war ie gesagt klitsch nass. im Kielbereich das dunkle ist Dreck und Abfärbungen vom Sperrholz de Bodens. Hinten unter der Motorwanne nehmen diese Verfärbungen immer mehr ab, der Spiegel ist wieder ganz sauber.


  5. #5
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    Hallo Frank,

    was ich extrem komisch finde ist, dass der Boden so durchnässt ist. Das verstehe ich nicht. Woher soll das Wasser kommen?
    Ich denke du wirst eh eine Luke zum Tank einbauen. Von daher kannst du es später ja prüfen und schauen, woher Feuchtigkeit kommt.
    Ich würde auf jeden Fall das Holz auch von unten versiegeln. Damit solltest du dann keine Probleme bekommen.

    LG Christian

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