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Thema: Helwig triton Spiegel und teils Boden nass- Versuch der Restauration

  1. #11
    Leichtmatrose Xox befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Hallo Walter.
    Eine kurze zwischen Anmerkung zu deiner Frage zwecks 20 Zoll Heckspiegel.
    Es soll mir verziehen sein das ich noch relativ neu beim Thema Wassersport bin.
    Der vor Besitzer hat den ursprünglichen Motor gegen einen 60ps johnson von Bj 90 getauscht.
    Auf deinen Hinweis hin habe ich mir das mal genauer angesehen

    Bezeichnung und Messungen zufolge....
    Be60tlesm..... ist das doch ein langschaft, richtig?

    Das erklärt auch die etwas gewöhnungsbedürftig Fahrweise.

    D.h. es muss ein 20zoll Spiegel her.

    LG und vielen Dank
    Stefan
    Geändert von Xox (08.08.2017 um 15:07 Uhr)

  2. #12
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    Hallo Stefan,

    Dein Boot ist für einen 15 Zoll-Schaft ausgelegt. Ein Zoll hat 2,54 cm. Dann sind 15 Zoll 381 mm. Du hast ja das Bild mit den Vermessungsdaten eingestellt. Da hast Du die Spiegelhöhe mit 390 mm angegeben. Einen solchen 15 Zoll-Schaft nennt man auch Normalschaft oder Kurzschaft. Das ist das Gleiche. Bei einem 15 Zoll-Spiegel brauchst Du auch einen 15 Zoll-Schaft.

    Das nächste Maß ist dann 20 Zoll. 20 mal 2,54 cm sind 508 mm. Diesen 20 Zoll-Schaft nennt man auch Langschaft.

    Darüber hinaus gibt es auch noch 25 Zoll. Das wäre ein Ultralangsschaft.

    Ich weiß leider nicht, ob Dein Motor ein 15 Zoll Normalschaft (Kurzschaft) oder ein Langschaft ist. Ich bin mit den Modellbezeichnungen von Johnson nicht vertraut. Wenn ich den Motor sehen würde, kann ich Dir aber auf den ersten Blick sagen, ob es ein Normalschaft oder ein Langschaft ist.

    Vielleicht hast Du ja ein Bild vom Motor oder besser noch ein Bild vom Motor am Boot montiert.

    Solltest Du einen Langschaft haben, wäre der zu lang für Deinen jetzigen Spiegel. Der würde mehr Wasserwiderstand erzeugen und auch den Bug des Bootes zu sehr anheben.

    Ich hatte meinen Hinweis des möglichen Umbaus auf 20 Zoll aber aus einem anderen Grund gegeben. Ich ging davon aus, dass Du ein 15 Zoll-Schaft zu Deinem 15 Zoll-Spiegel hast.

    Die Motorenhersteller bauen ihre Motore nur bis 65 PS einschließlich als Kurz- und Langschafter mit wenigen Ausnahmen. Ich erwähnte z.B. den 125 PS Mercury, ein alter 6 Zylinder Reihenmotor als Ausnahme.

    Das bedeutet, dass man ab 70 PS nur noch Langschaft bekommt. Wenn man schneller werden will, braucht man eben ein paar PS mehr.

    Wenn Dein Motor einen 15 Zoll-Schaft hat, kannst Du den Spiegel natürlich nicht auf 20 Zoll umbauen. Ansonsten müsste man entweder den Schaft verlängern, eine längere Antriebswelle einbauen und das Schaltgestänge verlängern. Dafür gibt es Umbausätze.

    Gruß Walter

  3. #13
    Leichtmatrose Xox befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Bilder vom johnson
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  4. #14
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    Hallo Stefan,

    das ist eindeutig ein Langschaft mit 20 Zoll-Schaftlänge. Mit dem Motor kann Dein Boot mit einem 15 Zoll-Spiegel eigentlich nur eher "bescheiden" gefahren sein.

    Fazit: Wir müssen den Spiegel höher machen. Du hast noch genügend "Luft" beim Spiegelausschnitt. Dann gehen wir von 390 mm auf mindestens 508 mm. 520 mm gehen aber auch.

    Gruß Walter

  5. #15
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    Abend
    Zur Absicherung, wieviel und wie weit schleife ich?
    Auf Bild 1 sieht man unten das dunklere, die rovingmatte. Diese liegt tiefer als der Rest. Bzw letzte Laminatschicht.

    Muss das alles runter? Bis auf eine Ebene?

    Auf dem 2. Bild ist die bilge zusehen...belassen wir die Lenz Öffnung?
    Der Holz spiegel geht dann gerade herüber auf das 20zoll Maß, richtig?

    Lg stefan
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  6. #16
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    Hallo Stefan,

    da muss garnichts runter. Nur anschleifen, auch etwa 30 cm in die Seitenwände hinein. Wie weit liegt denn die Roving unten zurück? Gegebenenfalls müssen wir an der Stelle etwas ausspachteln.

    Die Bodenöffnung für das Lenzventil solltest Du schließen. Die Lenzöffnungen haben mehr Nachteile als Vorteile.

    Und messe mir noch einmal den Motor nach von Bracketauflage bis zur Antikavitationsplatte. Wenn ich dieses Maß habe, kann ich Dir sagen, wie es weitergeht, vorher nicht.

    Gruß Walter

  7. #17
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    Walter hier ist das Maß, es sind 53cm. Die wasserwaage liegt auf der Kaviplatte.

    Die rovingmatte ist fühlbar 1 bis 3 mm tiefer. Ausspachteln mit v11? Oder gleicht das der Kleber aus?

    Auf Bild 2 die Verschraubung muss raus...Muss diese auch wieder rein? Oder Löcher schließen?


    LG stefan
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  8. #18
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    Hallo Stefan,

    ich bin froh, dass Du noch einmal nachgemessen hast. Jetzt steht es zu 100 % fest, dass Dein Motor ein 20 Zoll-Langschaft ist. Also müssen wir Deinen 15 Zoll-Spiegel auf 20 Zoll umbauen. Dein Boot konnte mit dem 20 Zoll-Schaft-Motor nicht richtig laufen, der Hebelwirkung wegen.

    Was machen wir jetzt?

    Wir müssen den Ausschnitt am Laminat verringern bzw. den Ausschnitt um 5 Zoll (5 x 2,54 cm = 12,7 cm) aufbauen. Du musst den Ausschnitt unten und im Seitenbereich im Verhältnis 1 zu 20 schäften. Das kann man mit einem Bandschleifer machen.

    Dann bringst Du von außen eine resopalbeschichtete Platte an, die Du vorher mit Trennwachs mehrfach im Beschichtungsbereich beaufschlagt und diesen anschließend poliert hast. Dieses Brett setzt Du mit Schraubzwingen fest, damit Du dagegen laminieren kannst.

    Jetzt würde man grundsätzlich zuerst Gelcoat auftragen, dann eine 225er Oberflächenmatte und dann im Wechsel 450er Matte, 600er Roving, 450er Matte, 600er Roving und 450er Matte.

    Wenn man aber davon ausgeht, dass man den Spiegel von außen lackiert, kann man sich das mit der Gelcoat und der 225er Oberflächenmatte schenken.

    Die ganzen Bohrungen am Spiegel würde ich auch schäften und zulaminieren. Im Nachhinein kann man neue Bohrungen ausführen, die dann auch dort sitzen, wo sie hingehören.

    An der Stelle, wo die Rovingmatte 1 bis 3 mm zurück liegt, würde ich anschleifen und höhengleich Glasfaserspachtel aufbringen. Man könnte auch Mattenstreifen auflaminieren. Der Ausschnitt für den Lenzstopfen sollte auch geschlossen werden. Der Lenzstopen ist nicht mehr zeitgemäß. Jegliches Durchbohren des Laminats stellt grundsätzlich eine Gefahr für das Laminat und den (Holz)Spiegel dar.

    In der heutigen Zeit gibt es Lenzpumpen - eigentlich schon seit Jahrzehnten - die einen Lenzstopfen entbehrlich machen.

    Jetzt einmal zu der Verschraubung des Beschlages, der durch das Laminat geht:

    Ich weiß nicht, was für eine Lenkung Du hast. Heutiger Stand ist Hydrauliklenkung (nicht unbedingt für ein Boot in dieser Preisklasse) oder Bautenzug. Bautenzug ist Teleflex oder Ähnliches, wo das Innere des Bautenzugs durch das Rohr am Motorbracket geführt wird als Widerlager.

    Sage mal, welche Lenkung Du zu nutzen beabsichtigst. Wenn Du keine Seilzulenkung benutzt, könnte der Beschlag raus. Du könntest ihn auch eingebaut lassen und daran vorbei laminieren.

    Gruß Walter

  9. #19
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    Guten Morgen,

    Die Stelle mit der Roving werde ich mit v11 spachteln. Die anderen 20 Löcher die noch im Hecklaminat sind möchte ich, sowie die Lenzöffnung, verschließen. Die Löcher schäfte ich auch alle 1 zu 20 ?? Von Innen? Kann ich dazu einen dremel nehmen?
    Werden diese nun mit dem v11 verspachtelt?

    Dann hätte ich gerne eine bzw. deine bevorzugte Bezugsquelle für das Polyesterharz +Härter sowie die Matten gehabt. Damit ich das schon mal bestellen kann.
    Du erwähntest bei dem Harz etwas von KG und Litern...verhält sich das 1 zu1?

    Meine Lenkung ist eine Teleflex, welche steuerbords verläuft.

    Das laminieren des Heckauschnittes : Schneide ich mir die Matten auch je 30 cm Größer zu den Seiten und nach unten? Ich habe doch dann einen Höhenunterschied, oder? Dazu vielleicht noch eine kurze Erklärung...DANKE!

    LG Stefan

  10. #20
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    Hallo Stefan,

    die Löcher würde ich alle von innen schäften. 1 zu 20 ist gut, 1 zu 10 geht aber auch, wenn es irgendwo eng wird. Mit dem entsprechenden Einsatz geht das auch mit dem Dremel. Am Besten wäre es eigentlich, wenn man von außen eine gewachste resoplabeschichtete Holzplatte auflegen und mit Schraubzwingen festsetzen würde. Im unteren Bereich könnte man das Brett mit vielerlei Maßnahmen festsetzen. Spanngurte sind auch geeignet.

    Dann mit dem Pinsel etwas Gelcoat auftragen. Am nächsten Tag Mattenstückchen von innen aufbringen, die immer etwas größer werden und praktisch überlappen. Das macht man so lange bis das Laminat höhengleich geschlossen ist.

    Einen bevorzugten Harzlieferanten kann ich leider nicht mehr benennen, da bei meinem bevorzugten Lieferanten nur noch Selbstabholung möglich ist.

    Für diese Arbeit reicht ein Orthophthalsäureharz. Das Harz sollte nicht mit Paraffin versehen sein.

    Diesbezüglich vielleicht noch einmal zur Erklärung: Wenn man eine Arbeit ausführt, die man in einem Vorgang abschließen kann, kann man ein Harz einsetzen, welches mit Paraffin versetzt ist und klebfrei trocknet. Das klebfreie Trocknen ergibt sich über das aufschwemmende Paraffin, welches den Luftabschluss herbeiführt.

    Will man bei diesem Harz aber zu einem späteren Zeitpunkt weiterarbeiten, müsste man anschleifen, um einen ordnungsgemäßen Kontakt wieder herzustellen. Paraffin verhält sich nämlich wie eine Trennschicht.

    Also Harz nehmen in diesem Fall ohne Paraffin. Wenn dann alle Laminierarbeiten abgeschlossen sind, trägt man einen Schutzanstrich auf, der den Luftabschluss zum Trocknen bildet.

    Harz wird mit Härter geliefert. Ich würde Harz auf Cobaltbasis vorbeschleunigt nehmen. Je nach Temperatur beträgt der Härterzusatz 1 bis 3 %. Wer nicht soviel Erfahrung mit dem Umgang bzw. der Verarbeitung von Harz hat, sollte nur 1 % an Härter verwenden. Damit ist die offene Verarbeitungszeit länger.

    Mein Tipp: Suche Dir Dein Material im Internet heraus und stelle einen Link ein. Ich schaue mir das an und sage Dir, ob das Material für Dich gut ist.

    Wenn Du eine Teleflexlenkung benutzt, brauchst Du die Haltevorrichtungen für die Umlenkrollen an den Seitenwänden nicht mehr. Du musst sie aber nicht unbedingt ausbauen, weil Du dann weitere Löcher zu schließen hättest.

    Wie wird Matte und Roving für das Sicherheitslaminat eingebracht?

    Ich sagte bereits, dass die Rollenbreiten 1,25 m sind. Wir arbeiten mit halber Breite. Dabei ergeben sich Stücke von 0,625 m, die in einer Länge von 2m geschnitten werden. Matten und Roving sollten in einem Stück ohne Überlappung durch Ansatz im Spiegelbereich verarbeitet werden, damit sich keine zusätzlichen Höhenunterschiede ergeben. Damit vernünftig laminiert werden kann, sollte das Hecklaminat von außen abgestützt werden.

    Matten und Roving werden nur zu den Seiten länger geschnitten, damit sie etwa 30 cm in die Seitenteile reichen. Das was mehr als die Spiegelhöhe vorhanden ist, wird unten am Bootsboden auf das Laminat auflaminiert.

    Gruß Walter

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