Marineparts24 - Bootsausrüstung, Bootszubehör, Yachtzubehör

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Thema: Saver 580 open hat einen nassen Spiegel

  1. #21
    Konteradmiral Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Avatar von Water
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    Hallo Jochen,

    ich schreibe Dir zu Tageszeiten etwas dazu.

    Gruß Walter

  2. #22
    Konteradmiral Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Avatar von Water
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    Zitat Zitat von deep-v Beitrag anzeigen
    Moin Walter, also beim raus machen des Holzes kamen mir hin und wieder Zweifel ob das mit dem Spiegel nicht zufrüh war. Aber heute bei den Resten raus machen wusste ich, jo alles gut. Unten an der Spitze des Spiegels haben die Schrauben des Echolotgebers die nicht abgedichtet waren ordentlich schwarzes Holz produziert. Nun ist aber fast alles raus und ich habe nun schon wieder eine Frage.

    Ich habe ja schon einiges über Spiegelreparaturen gelesen. Und eigentlich immer stand das man die Holzplatten zusammen laminieren soll, und dann mit Polyesterspachtel an das GFK kleben soll. Bei der Saver scheint es so als wenn die das anderes machen. Eine Platte an das GFK kleben dann wird Matte mit dem Rumpf und über die Platte laminiert und die nächste Platte kommt dann drauf. Kann man hier gut sehen:



    Im Detail:



    Unten am Boden wurde es anscheint genau so gemacht. Es kommen Laminatmatten von unten hoch. Die stehen nun noch bisserl hoch. Kommen die weg?



    Langsam wird es. Ich hoffe bald die Sache wieder aufzubauen. Achso das Boot darf im Orginal 120PS montiert haben. Nun sollen 90 PS HO (so ca 100ps) dran. Du sprachst von Verstärkung des Spiegels. Würdes Du mir bitte schreiben wie der Aufbau werden soll?

    Danke und Gruß

    Jochen
    Hallo Jochen,

    ich hatte Dir noch eine ergänzende Antwort zugesagt. Die kommt jetzt, wenn auch nicht zu Tageszeiten.

    Offensichtlich haben die bei Saver die Platten einzeln aufgeklebt. Das ist durchaus eine zulässige Variante, aber etwas arbeitsintensiver. Ich ziehe es immer vor, eine komplette Spiegelplatte mit Zwischenlagen aus Polyester herzustellen, die ich dann komplett einbaue. Das ist vom Zeitaufwand her effektiver.

    Die fertige Platte wird dann nicht mit "Polyesterspachtel" an das hintere Laminat geklebt, sondern mit Klebeharz. Ich hatte Dir auch schon einen Link dazu eingestellt.

    Aus meiner Sicht solltest Du den auszubauenden Restspiegel vollständig entfernen und die sich davor befindlichen Längsabstützungen etwa 1 cm zurückschneiden, damit man die Spiegelplatte einfacher einbauen kann.

    Den verbleibenden Spalt zu den Längsabstützungen im unteren Bereich kann man dann mit Klebeharz oder Glasfaserspachtel wieder schließen und anschließend überlaminieren.

    Wenn Du aber etwas vom alten Spiegel nicht raus bekommst im unteren Bereich, kann man es auch eingebaut lassen, sofern es trocken ist. Die neue Spiegelplatte würde man dann auch unten mit Klebeharz ansetzen und beim abschließenden Innenlaminat mit Laminat zum Bootsboden anbinden.

    Noch einmal zum Verständnis:

    Wir brauchen im oberen Bereich des Spiegel eine erforderliche Biegesteifigkeit auf der vollen Breite am Heck. Im oberen Bereich zieht der Motor nach achtern bei Vorausfahrt. Das was er oben nach achtern zieht, setzt er im unteren Bereich in Druck nach vorne um. Deshalb auch die untere Abstützung, die nie vernachlässigt werden darf.

    Ich hatte Dir gesagt, dass wir Deinen Spiegel auch etwas stabiler bauen können. Der hält dann auch 150 PS und mehr aus.

    Für diese Möglichkeit gibt es -2- Varianten, die ich Dir nachfolgend vorstellen werde.

    Ich erkläre Dir aber zunächst einmal die ursprüngliche Situation. Dein Heck hat im Mittelbereich eine Spiegelplatte, die ist links und rechts am Ende der Platte mit Laminat angebunden, welches nach hinten in den Bereich der Ausbuchtungen gelegt ist. Das ist ein teilweiser Ersatz für ein Spiegelknie nach vorne.

    Ich selbst würde einen Spiegel so nie bauen. Diese seitlichen Ausbuchtungen sind eigentlich nur etwas für die Optik und tragen mehr schlecht als recht zur Aussteifung eines Spiegels bei. Saver weiß schon, warum die das Boot nur für 120 PS freigeben.

    Die beiden Varianten, die ich Dir jetzt anbieten möchte, sind folgende:

    Entweder einen durchgehenden Spiegel, der bis zu den Seitenwänden reicht und mit einem inneren Laminat in die Seitenwände reichend zur Plicht hin überzogen wird, als auch einem rückwärtigen Laminat in die Seitenwände. Beide Laminate werden also in die Seitenwände eingeleitet, um das Laminat in den Seitenwänden auf Zug zu belasten.

    Bei der zweiten Möglichkeit hätte der Spiegel die gleiche Breite wie zuvor. Auch hier würde er mit einem Innenlaminat überzogen werden, welches an die seitlichen Ausbuchtungen mit Laminat angebunden wird. In diesem Falle würde ich aber -2- zusätzliche Spiegelknie vorschlagen, die zur Plicht hin gehen und auch mit Laminat angebunden werden.

    Ich kann Dir für den betreffenden Einbau auch noch kleine Skizzen einstellen, die die Laminatanbindung verdeutlichen.

    Zunächst stelle ich Dir aber mal -2- Bilder ein, die optisch die beiden "Spiegelmöglichkeiten" verdeutlichen. Du suchst Dir dann eine aus, die wir dann umsetzen werden. Ich werde Dir das alles in allen Einzelheiten erklären.

    Gruß Walter
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    Geändert von Water (15.08.2017 um 00:12 Uhr)

  3. #23
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    Zitat Zitat von Water Beitrag anzeigen
    Aus meiner Sicht solltest Du den auszubauenden Restspiegel vollständig entfernen und die sich davor befindlichen Längsabstützungen etwa 1 cm zurückschneiden, damit man die Spiegelplatte einfacher einbauen kann.
    Moin Walter, ich habe mich heute für die durchgehende Platte entschieden. Wiedermal mit einigen Fragen.
    1. Oben hast Du geschrieben das ich die Längsabstützungen 1cm zurück schneiden soll. Um die Reste des Spiegels die oben auf den Bilder zusehen sind, muss ich das aber leider weiter weg schneiden, sonst komme ich nicht an die Reste.

    2. Bei der durchgängigen Spiegelplatte stellt sich die Frage, ob ich im Bereich Wasserski ösen Löcher als Revisionsöffnung machen sollte?
    Geändert von deep-v (14.08.2017 um 22:04 Uhr)

  4. #24
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    Zitat Zitat von deep-v Beitrag anzeigen
    Moin Walter, ich habe mich heute für die durchgehende Platte entschieden. Wiedermal mit einigen Fragen.
    1. Oben hast Du geschrieben das ich die Längsabstützungen 1cm zurück schneiden soll. Um die Reste des Spiegels die oben auf den Bilder zusehen sind, muss ich das aber leider weiter weg schneiden, sonst komme ich nicht an die Reste.

    2. Bei der durchgängigen Spiegelplatte stellt sich die Frage, ob ich im Bereich Wasserski ösen Löcher als Revisionsöffnung machen sollte?
    Hallo Jochen,

    wenn Du einen größeren Arbeitsbereich brauchst, schneide mehr als einen cm zurück. Die untere Abstützung bekommen wir anschließend wieder aufgebaut. Auch 10 cm und mehr wären kein Problem.

    Zu Deiner 2. Frage:

    Revisionsöffnungen sind aus meiner Sicht nicht nötig. Falls Du dennoch Bedenken hast, solltest Du vorsichtshalber den Untergrund für die Wasserskiösen (Augbolzen) verstärken. Wenn die einmal richtig eingebaut sind, tut sich da nichts mehr.

    Wenn Du Deinen Spiegel raus hast, solltest Du aus meiner Sicht noch mein vielbeschriebenes "Sicherheitslaminat" aufbringen am Heckspiegel. Anschließend bringst Du noch im Bereich der Verschraubung der Wasserskiösen von innen beidseitig eine druckverteilende Auflage ein, die Du mit Klebeharz oder Glasfaserspachtel ansetzt. Diese druckverteilende Auflage kann eine Stahlplatte, Aluplatte oder 1 cm dickes Laminat sein. Die Größe sollte 10 x 15 cm sein. Das hält ewig. Wenn Du keine entsprechenden Stahlplatten (5 mm), Aluplatten (10 mm) oder Polyester (10 mm) findest, kannst Du mich ansprechen. Ich würde Dir entsprechendes Material zum Selbstkostenpreis plus Porto überlassen.

    Aber vergiss die Revisionsöffnung. Das macht keinen Sinn.

    Gruß Walter

  5. #25
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    Moin Walter. So die Planungen zum Aufbau laufen. Ich kann hier bei unserem Plattenhöker Multiplex Buche in 12mm Aw100 Klasse 3 (Außenbereich) bekommen und die werde ich auch bestellen. Walter bei der durchgehenden Platte stosse ich ja links und rechts an die Bordwand. Wie wird denn der Anschluss in dem Bereich gemacht? Nur nach vorne hin ca 20 cm an die Bordwand angebunden, oder kommt nach hinten auch etwas? Ich habe von deinem Sicherheitslaminat am Spiegel mal gelesen, habe die Einzelheiten nicht genau im Kopf, aber 450 Matte, 450 Gewebe dann wieder 450er Matte? Oder liege ich da falsch?

    Gruß Jochen

  6. #26
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    Hallo Jochen,

    zuerst vielleicht zum Sicherheitslaminat:

    Ich gehe davon aus, dass beim Reparieren am Laminat immer etwas geschliffen wird. Zudem muss die Griffigkeit zum neuen Laminat hergestellt werden. Schleifen bedeutet also Materialabtrag. Diesen Materialabtrag gleiche ich durch das sogenannte Sicherheitslaminat aus, mit dem ich zudem das vorhandene Laminat noch zusätzlich verstärke. Das erhöht auch die Motorisierbarkeit. Bei dieser Heckbreite würde ich zuerst eine 450er Matte, dann eine 400er Roving und anschließend wieder eine 450er Matte aufbringen. Wenn das Heck breiter wäre, würde ich die 400er Roving durch eine 600er Roving ersetzen. Das ist aber hier nicht notwendig.

    Jetzt unterstellen wir einmal, dass Du den Rest vom Holzspiegel entfernt hättest.

    Ich würde nun die beiden Augbolzen am Heck ausbauen, damit beim Laminieren nichts im Weg ist.

    Jetzt denke bitte einmal an die gedachte Linie im Heck durch den Einbau eines durchgehenden Spiegels. Ich stelle Dir gleich ein Bild ein. Dieses Sicherheitslaminat wird im gesamten Heck aufgetragen. Also nicht nur auf der Heckwand, sondern auch ein Stück nach vorne in die Seitenwände reichend. In den Seitenwänden sollte es aber etwas weiter sein als der Punkt, wo die durchgehende Spiegelplatte auf die Seitenwände trifft.

    Die orangefarbene Linie gibt zunächst einmal das auszuführende Sicherheitslaminat an.

    Die braune Linie verdeutlicht dann den Spiegel. Der Holzspiegel wird im mittleren Bereich mit Klebeharz angesetzt.

    Die grüne Linie gibt dann das abschließende Innenlaminat an mit welchem der Holzspiegel bis zu den Seitenwänden überzogen wird. Laminat wird aber nicht nur nach vorne und nach hinten in die Seitenwände eingeleitet, sondern auch auf der Rückseite des Holzspiegels.

    Es geht darum, dass der Holzspiegel zum Heck hin auf der Rückseite komplett überzogen ist. Im mitteleren Bereich ist er ja mit dem Klebeharz am Laminat angebunden und auf der Rückseite mit dem durchgehenden Laminat, welches auch zu den Seitenwänden geführt wird.

    Das abschließende Laminat (grün) wird nach vorne hin mit einer 450er Matte, 400er Roving und zuletzt mit einer 450er Matte ausgeführt. Im rückwärtigen Teil des Spiegels solltest Du zudem eine weitere 400er Roving und eine weitere 450er Matte aufbringen.

    Schaue Dir das bitte einmal an. Wenn Du Fragen hast, nachfragen.

    Gruß Walter
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  7. #27
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    Wow, das hätte ich nicht erwartet. Aber gut so wird es gemacht. Dann erstmal eine Frage dazu: links und rechts in den Ausbuchtungen ist Farbe auf dem Laminat. Ganz runter schleifen, oder reicht es mit einer Drahtbürste in der Flex die Farbe zu bearbeiten? Und reichen ca 20cm im Seitenbereich zum anlaminieren? Also Sicherheitslaminat und Spiegellaminat nach vorne?

  8. #28
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    Hallo Jochen,

    das mag auf den ersten Blick nach viel aussehen, ist es aber nicht. Das ist eine Arbeit für ein Wochende, wenn man mal von den Vorarbeiten und den Nacharbeiten absieht. Die Farbe auf dem Laminat muss weg, damit das neue Laminat vollflächig Kontakt bekommt zum alten Laminat. Die 20 cm im Seitenbereich reichen auch aus. Die Laminat bitte so ausführen, wie ich es eingezeichnet habe. Nochmals zum Verständnis zur letzte Frage: Also Sicherheitslaminat und Spiegellaminat nach vorne.

    Gruß Walter

  9. #29
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    Moin Walter, da gestern mein Termin ausgefallen ist, habe ich mich mal an die Spiegelreste im Boden gemacht. Vom rechten Stinger bis ganz nach links ist jetzt alles bis auf das GFK raus. Ich habe die Verstärkung im Bodenbereich nicht grösser geschnitten, sondern alles mit Stechbeitel raus geholt. Da viel mir gestern beim Stemmen doch noch was ein. Stellt man das neue Spiegelholz auf Klebeharz, oder rührt man mit Fasern verstärkt Polyesterharz zu Spachtelmasse und stellt das Holz darauf? So würde ich das machen, weil ich mit dem Überschuss der da raus quillt gleich die Kehlen für die Ecken formen könnte. Apropo Kehlen, gibt es da einen empfohlenen Radius? Wenn ich nur sehe wie der Hersteller die Sachen zusammen kloppt, scheint es da keine Richtlinie zu geben.

    Die Ecken gestern die ich da raus gehauen habe, waren richtig feucht. Durch die Fertigung von Saver mit den einzelnen Laminatlagen auf den einzelnen Spiegelbrettern, entstehen links und rechts vom Spiegel Hohlräume die von oben Wasser aufgenommen haben und das stand an den nichtbehandelten Kanten des Spiegels. Das weiss ich sogar das man da ne Kehle rein Spachtelt und die Kanten mit Polyester schützt. Egal, das ist Gewinnoptimierung auf Kundenkosten. Erschreckend.

    Edit: Das wir nun das Laminat an den Bordwänden 20cm anbringen hatten wir schon gesagt. Wieviel muss das denn am Boden sein? Ich würde einen 10-15cm breiten Streifen schneiden und mit dem (also im wechsel Matte-roving) Boden mit Spiegel verbinden und dann die Matten von oben bis unten laminieren. Soweit richtig?

  10. #30
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    Hallo Jochen,

    bei Baufortschritt ist es immer sinnvoll, ein Bild einzustellen, damit man nicht aneinander vorbei redet und ich auch besser auf eine mögliche neue Situation reagieren kann.

    Die Spiegelplatte wird so geschnitten bzw. hergestellt, dass sie links und rechts bis zu den Seitenwänden reicht und zum Boden hin auf dem Boden aufliegt. Die neue Spiegelplatte wird mit einem speziellen Klebeharz eingeklebt. Unten zum Boden hin tut man auch etwas Klebeharz, wenn man die Spiegelplatte ansetzt.

    Der Spiegel soll nach Einbau wie eine geschlossene Fläche zu den Seitenwänden hin und zum Boden hin sein. Die Übergänge zu den Seitenwänden hin und zum Bootsboden bekommen einen weichen Übergang mit einer Hohlkehle, weil man schlecht "eckig" laminieren kann.

    Versuche nicht, Dir Dein eigenes Klebeharz mit eingerührten Fasern herzustellen. Das wird nichts. Ich stelle Dir einen Link zu einem geeigneten Klebeharz ein. Das ist glasfaserverstärkt und thixotrop eingestellt. Thixotrop bedeutet, dass das Klebeharz eine Konsistenz wie Zahnpasta hat und nicht wegläuft wie normales Laminierharz.

    https://www.fiberglas-discount.de/po...resinglue-1791

    So gut wie das die Industrie herstellt, kann es der Einzelne nicht herstellen.

    Zu dem empfohlenen Radius der Hochkehlen: Ein Radius von einem halben cm reicht aus.

    Wie weit Du mit dem Laminat zum Boden musst:

    Matten und Roving auf der Rolle haben eine Standardbreite von 1,25 m. Wir arbeiten mit der halben Breite, also mit 62,5 cm. Dein Spiegel hat eine Höhe von 508 mm. Ich sage jetzt einmal 51 cm. Dann bleiben in der Höhe noch 11,5 cm übrig. Die arbeitest Du in den Boden ein.

    Noch einen Hinweis zum Schnitt der Spiegelplatte unten: Wenn Du die Spiegelplatte rechtwinklig baust, steht sie nur mit der hinteren Kante auf, die natürlich auch gebrochen wird. Das ergibt sich durch die Spiegelneigung. Auf der Vorderseite bildet sich ein Spalt, der wieder zu schließen ist. Der Spalt wird bei rechtwinkliger Bauweise umso größer nach vorne hin, je dicker der Spiegel ist.

    Ich stelle Dir mal ein Bild ein, um das zu verdeutlichen. Die innere Seite sollte also länger sein, als die äußere.

    Gruß Walter
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