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Thema: Saver 580 open hat einen nassen Spiegel

  1. #11
    Konteradmiral Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Avatar von Water
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    Hallo Jochen,

    der Anfang ist gemacht. Das sieht schon einmal gut aus. Jetzt musst Du den alten Spiegel zunächst einmal mit einem Stechbeitel rausschälen. Das ist zwar eine zeitaufwändige Sache, aber anders geht es nicht. Da Du jetzt am Spiegel arbeitest, stellt sich die Frage, ob Du ihn wieder original herstellen willst oder ob Du ihn nicht noch etwas verstärken willst für alle Eventualitäten. Jetzt wäre das noch relativ einfach möglich.

    Das Loch für die Anode solltest Du vor dem Abschluss der Raparaturarbeiten auch wieder schließen. Das brauchst Du nicht. Das Loch kannst Du mit Glasfaserspachtel schließen und mit Lack abdecken.

    Gruß Walter

  2. #12
    Schiffsjunge deep-v befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Poaah Walter das mit dem Stechbeitel ist wirklich Mordsarbeit. Morgen geht es weiter. Im Moment sind ja 2x 18mm Sperrholz drin. So wie es aussieht ist das eine AW100 Sperrholz aus Kiefer. Und im Moment noch sowas von Fest, das ist unglaublich. Zu welchem Holz würdest Du mir raten? Ich habe heute einen Baustoffhandel angerufen, da kann ich aber nur ganze Platten abnehmen und er hatte Okume Verleimklasse 3 (für die Aussenanwendung) Lt seinen Angaben AW 100. Aber diese Kieferplatten (oder was das ist) habe ich schon öfter gesehen. Aber was würdes Du raten? Evtl mit bezugs Link.

    Und schaue Dir doch bitte mal das 9te Bild von oben in meinem letzten Post an. Wie sollte ich die Ecke da schneiden? Komme da ja langsam an die Aussenhülle und muss sehr vorsichtig sein, nicht das ich durch komme.

  3. #13
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    Hallo Jochen,

    im Boot solltest Du Bootssperrholz in Okoumé/Gabun in AW 100 oder Multiplex in AW 100 nehmen. Einen Link für Holz könnte ich Dir grundsätzlich geben, aber Du brauchst ja etwas in Deiner Nähe zum Abholen. Ich würde mal in einem größeren Baumarkt nach Multiplex schauen. Das haben die garantiert da. Das hat dann zwar nicht die Bezeichnung "Bootssperrholz". Das muss auch nicht. Es muss nur die Verklebung "AW 100" haben. Die schneiden Dir das auch auf Maß. Da musst Du auch keine ganze Platte abnehmen.

    Ich habe mir Dein Bild 9 einmal angesehen. Das schneidet man normalerweise mit einer Oszillationssäge mit einem Blatt, welches im Randbereich mit Hartmetall bestückt ist. Grundsätzlich geht das auch mit einem gekürzten Stichsägeblatt. Da brauchst Du dann auch eines, welches mit Hartmetall bestückt ist im Randbereich oder zumintest ein Blatt zum Schneiden von Eisen. Man kann diese Arbeit auch ausführen mit einem Dremel mit einem diamantbestückten Fräser.

    Gruß Walter

  4. #14
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    Walter, danke für die Antworten. einen Mutimaster habe ich und sogar so ein Blatt. Mit wie meinte ich wo genau ich lang schneiden muss. Multiplex kann auch aus Birke sein? Lt Wikipedia gibt es die in 4 verschiedenen Holzrichtungen. Auch Fichte. Somit könnte meine jetzige Spiegelplatte aus Mutiplex Aw 100 Fichte sein. Multiplex aus Birke bekomme ich im Holzzuschnitt um die Ecke, auch in AW 100.

    Liebe Grüsse Jochen

  5. #15
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    Hallo Jochen,

    bei Multiplex würde ich Buche vorziehen. Das haben die auch. Birke geht zur Not aber auch, weil das Holz nur als Kernträger (druckfester Abstandshalter) zwischen den Polyesterlagen benötigt wird. Die Leistung der Biegesteifigkeit wird nicht über das Holz erzielt, sondern nur über die eingebetteten Polyesterlagen, die dann in einer möglichen Biegung auf Zug belastet werden.

    In dem Zusammenhang würde ich dann auch vorschlagen, dass Du nicht 2 x 18 mm nimmst, sondern 3 x 13 mit jeweils -3- Zwischenlagen einer 450er Matte.

    Ich schaue mir Dein Bild 9 noch einmal an und nehme erforderlichenfalls noch eine Ergänzung meines Textes vor.

    Gruß Walter

    Ps.: Du meinst wahrscheinlich die Längsabstützung im unteren Bereich der Spiegelplatte. Die musst Du soweit freischneiden (vielleicht einen Zentimeter), damit Du die neue Spiegelplatte wieder eingesetzt bekommst. Anschließend wird der Zwischenraum mit Glasfaserspachtel geschlossen und überlaminiert.

    Noch ein Hinweis: Ich hatte angeregt, darüber nachzudenken, ob wir den Spiegel für alle Optionen noch etwas verstärken sollen. Jetzt liegt alles frei. Es wäre einfach.
    Geändert von Water (01.08.2017 um 22:25 Uhr)

  6. #16
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    Walter, nochmals danke für alle Deine Beiträge die Du alle sehr ausgiebig und mit Fachkompetenz beantwortest. Ich habe mir mal speziell diesen Strang angeschaut und sage mal Respekt.

    Nun zu meinem Projekt. Gestern ging es nach drei Tagen Pause weiter. Zwischendurch musste mein 80 jähriger Schwiegervater in Whatsapp eingearbeitet werden.

    Ich muss mal sagen ich denke das Projekt kommt einige Jahre zufrüh. Das Sperrholz ist so fest das dauert stunden und einige Multimaster Sägeblätter und ich habe erst eine Platte fast raus. Die heikle kommt noch. Aber es hat auch damit zutun das man sich langsam vor tastet mit dem schneiden. Ich möchte ja nicht das Pflaster von meiner Einfahrt durch den Bootsrumpf sehen.

    Aber auf der anderen Seite ist es so das hier und da wo man es nicht vermutet Wasser rausläuft. da muss ich gucken wo genau das herkommt. Ich habe drei Möglichkeiten.

    1. Da wo Ober und Unterschale zusammen gebaut sind läuft Regenwasser hinter der Scheuerleiste in die Bilge.

    2. Die Persenning hat im vorderen Bereich eine Naht wo sich hin und wieder ein Wassersack bildet und da tropft das Wasser in das Boot, genau in die Bodenaufnahme vom Tisch.

    3. Das Wasser was da nun seitlich in einer Konstrucktsionsblase beim sägen rauslief, kam über nicht abgedichtete Schrauben der Batteriebox in den Hohlraum.

    Aber beim Sägen kommen natürlich auch fragen auf.

    Walter, diese Ecke ist noch von der Seite laminiert. Es sieht so aus als wenn Saver den Spiegel eingebaut hat, mit ein oder zwei Lagen Laminiert und dann den Winkel eingebaut der da vorne zu sehen ist. Ist meine Vermutung richtig das ich die gerade Fläche vor dem Spiegel grösser rausschneiden muss und dann den Rest der Spiegleplatte raus sägen?



    Hier unten ist das feuchte gut zuerkennen:



    Der kleine Rest der an den Bootsboden stösst muss bestimmt auch noch weg, oder?



    Nun sieht es so aus als wenn in der Tat erst der Spiegel laminiert wurde und dann die Stringer. Die sind zum Glück nicht morsch, wurden ja durch das Laminat geschützt. Mache ich das nachher mit einer Kehle aus Spachtelmasse?

    Apropo Jahre zufrüh, wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt einen feuchten Spiegel zu erneuern?

    Schönen Sonntag

    Gruß Jochen

  7. #17
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    Hallo Jochen,

    viele Fragen stehen im Raum. Wenn man Wasser aus dem Boot beseitigen muss, muss man sich natürlich zuerst einmal Fragen, wo das Wasser herkommt, weil man davon ausgehen sollte, dass auf jeden Fall auch die Ursache des Eindringens des Wassers beseitigt werden muss. Sonst macht man alles wieder neu und der Prozess, der letztlich wiederum zu einem Schaden führen kann, beginnt von neuem.

    Jetzt hast Du schon Stellen angesprochen, die wahrscheinlich für das Eindringen von Wasser verantwortlich sein können oder sollten.

    Wenn Regenwasser hinter der Scheuerleiste ins Boot läuft, muss da natürlich abgedichtet werden. Da sollte man die Scheuerleiste runternehmen und überprüfen, ob zwischen den beiden Schalenrändern Wasser eindringen kann.

    Normalerweise setzt man die beiden Schalen mit Klebeharz aufeinander, vernietet die Schalen miteinander und überbrückt von innen die Stelle, wo die beiden Schalen aufeinandersitzen, rundum mit -2 oder -3- Mattenstreifen, die dann die Schalenverbindung noch einmal verbessert. Bevor man diese Mattenstreifen auflaminiert, sollte man den Spalt mit Glasfaserspachtel zuspachten, damit man eine erforderliche Unterlage für das Laminat hat. Wenn dann das Laminat wiederum auf Zug belastet wird, ist es außerordentlich stabil.

    Jetzt will ich damit aber nicht gesagt haben, dass die komplette Oberschale abnehmen sollst, was man durchaus im Einzelfall tun kann oder auch sollte. Das Ganze setzt natürlich auch entsprechende Möglichleiten mit Kran oder Kränen voraus.

    Wenn man die Stelle des Eindringens des Wassers nicht genau lokalisieren kann, sollte man aber durchaus einmal die Scheuerleiste abnehmen und sich die Schalenränder anschauen. Man kann im begrenzen Umfang auch von außen abdichten und dann die Scheuerleiste wieder anbringen. Die Übergänge der Schalen kann man von innen natürlich noch nachträglich spachteln und dann die erwähnten Mattenstreifen aufbringen. Dann ist die Sache auch wieder dicht.

    2. Die Persennige muss natürlich auch dicht sein. Du kannst ein neues Boot haben mit vielleicht einer alten undichten Persennige. Das Wasser tropft ins Boot und sucht sich seinen Weg. Das gilt es zu verhindern.

    Jetzt zu der Ecke, die noch von der Seite laminiert ist. Besser ist es, den Rand freizuschneiden, damit die neue Spiegelplatte "voll versenkt" werden kann. Dann erfolgt im unteren Bereich nämlich auch noch eine Abstützung durch die Bootsbodenplatte.

    Wenn es Dir zu aufwändig ist das untere Stück in der Mitte rauszunehmen, kannst Du es auch stehen lassen und dort mit Klebeharz eine Verbindung zu dem stehengebliebenen Teil herstellen, sofern das Teil noch fest ist. Ansonsten muss es raus.

    Wenn Du anschließend überlaminierst, muss Du mit Glasfaserspachtel oder Klebeharz eine Hohlkehle ausarbeiten, um einen sanften Übergang zu haben beim Laminieren.

    Wann ist der richtige Zeitpunkt? Am Besten im Sommer, wenn es warm ist, damit das Ganze gut austrocknen kann.

    Gruß Walter

  8. #18
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    Walter, ich meinte wann der beste Zeitpunkt ist das Holz aus dem Heck zu holen. Wenn es nass ist, oder wenn man es bemerkt, oder wenn es Torf ist, oder wenn es richt oder wann muss man das machen? So ganz schlimm kaputt ist das Holz ja noch nicht.

    Die Scheuerleiste wollte ich so oder so aus tauschen.

  9. #19
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    Wenn Holz noch fest ist, aber nicht vermodert, kann man es trocknen und drinnen lassen. Der Ausbau des Holzes kommt erst dann in Betracht, wenn die Biegesteifigkeit nicht mehr gegeben ist oder es als druckstabiler Kern im Sandwichbau nicht mehr zu gebrauchen ist.

    Gruß Walter

  10. #20
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    Moin Walter, also beim raus machen des Holzes kamen mir hin und wieder Zweifel ob das mit dem Spiegel nicht zufrüh war. Aber heute bei den Resten raus machen wusste ich, jo alles gut. Unten an der Spitze des Spiegels haben die Schrauben des Echolotgebers die nicht abgedichtet waren ordentlich schwarzes Holz produziert. Nun ist aber fast alles raus und ich habe nun schon wieder eine Frage.

    Ich habe ja schon einiges über Spiegelreparaturen gelesen. Und eigentlich immer stand das man die Holzplatten zusammen laminieren soll, und dann mit Polyesterspachtel an das GFK kleben soll. Bei der Saver scheint es so als wenn die das anderes machen. Eine Platte an das GFK kleben dann wird Matte mit dem Rumpf und über die Platte laminiert und die nächste Platte kommt dann drauf. Kann man hier gut sehen:



    Im Detail:



    Unten am Boden wurde es anscheint genau so gemacht. Es kommen Laminatmatten von unten hoch. Die stehen nun noch bisserl hoch. Kommen die weg?



    Langsam wird es. Ich hoffe bald die Sache wieder aufzubauen. Achso das Boot darf im Orginal 120PS montiert haben. Nun sollen 90 PS HO (so ca 100ps) dran. Du sprachst von Verstärkung des Spiegels. Würdes Du mir bitte schreiben wie der Aufbau werden soll?

    Danke und Gruß

    Jochen

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