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Thema: Kajütboot Welsh Power - komplette Überarbeitung

  1. #61
    Obermaat Rot-Runner ist ein wunderbarer Anblick Rot-Runner ist ein wunderbarer Anblick Rot-Runner ist ein wunderbarer Anblick Rot-Runner ist ein wunderbarer Anblick Rot-Runner ist ein wunderbarer Anblick Rot-Runner ist ein wunderbarer Anblick Rot-Runner ist ein wunderbarer Anblick
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    Hallo Jochen,

    entlüften eigentlich nur dort, wo man Luftblasen sieht und einfach so lange, bis die Blase weg ist.
    Auf den Bildern sieht es in der Tat so aus, als ob da was gründlich schief gegangen ist.
    Tropfzeit vom Harz vielleicht auch zu kurz? Nimmst du Polyester oder Epoxy?

  2. #62
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    Hallo Jochen,
    Ich bin mir zu 100% sicher, dass du versucht hast auf altes unebenes Laminat (Seitenwände & Bootsboden) zu laminieren. Da schimmern vereinzelt unbearbeitete alte glasstränge durch, die etwas hervorstehen. Wenn du da neues Laminat drüberlegst stellt sich die getränkte Matte großzügig um die alten Stränge auf und bilden Luftblasen. Da hilft auch kein Entlüften. Am Spiegel selbst sieht es ganz gut aus, da der Holzspiegel einen ebenen Untergrund darstellt.
    Das alte Laminat muss plan sein. Also abstehende Glasstränge oder Huckel von Roving müssen runter. Ansonsten lässt sich da kein neues Laminat blasenfrei einbringen. Auch nicht mit Enlüften.
    Wenn du spachtelst muss auch dieser glatt geschliffen werden. Sonst legt sich auch da keine Matte an. Ich benutze zum anschleifen eines alten Laminats einen Rotationsschleifer (Festool RAS). Der hat genug power um das alte Laminat gut anzuschleifen. Exzenter ist zu schwach. Ansonsten eine Rotex im Rotationsmodus.
    Schleife die Luftblasen also nochmal auf und das alte Laminat plan und mache den Laminataufbau noch einmal.

    Gruß Richard

  3. #63
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    Hallo,
    @Rot-Runner
    Ich nehme Epoxy und eine Waage

    @Behrrari
    Das ist auch meine Vermutung. Es ist nicht ganz so schlimm wie es auf den Bildern aussieht. Leider ist bei dem Boot nichts gerade. Es war alles angeschliffen aber nicht gerade. Ich hatte Angst zu viel abzutragen. Werden jetzt aber nochmal die gesamte Fläche schleifen und versuchen die verbunden Flächen zu lassen, bringt alles nichts.

    LG
    Grüße Jochen

  4. #64
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    Hallo Jochen,

    denke über Epoxi nach. Einmal Epoxi an einer Stelle bedeutet im möglichen Weiterbau "immer Epoxi". Da gibt es kein "zurück" mehr.

    Gruß Walter

  5. #65
    Leichtmatrose JJone78 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Hallo Walter,
    den großen Vorteil den ich gesehen hatte war die Beschaffung. Außerdem hatte ich nirgends was direkt negatives über Epoxi gelesen, außer das der Preis höher ist.
    Das es kein zurück mehr gibt war mit klar. Ist das schlimm? Hat Epoxi schlechtere Eigenschaften?
    Im Spiegelbereich kann ich das nicht mehr ändern.
    Grüße Jochen

  6. #66
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    Dazu habe ich noch eine Frage:
    Warum kann ich Polyester nicht über Epoxy laminieren? Es gibt natürlich keine chemische Verbindung - das ist klar. Gibts bei Epoxy auf Epoxy aber auch nicht, wenn es mal ausgehärtet ist - heisst, ich muss anschleifen (dies ist ein Pluspunkt für Polyester).
    Als ich zum ersten Mal ein Boot reparieren musste, hat mich die Fachfirma für GFK (Lange & Ritter) gefragt, ob das Boot aus Epoxy oder Polyester ist. Ich wußte es damals nicht - und er hat dann gemeint, daß es nach 8 Jahren sowieso egal ist, da es sowieso nur noch eine mechanische Verbindung geben wird, also anschleifen.

  7. #67
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    Hallo Markus,
    ja so stimmts. Man sollte mit dem alten Mythos endlich mal aufräumen.
    Epoxidharz ist nach dem Aushärten ein stinknormale Duroplastkunststoff.
    Man sollte nur darauf achten, daß die sogenannte Aminoröte runter ist....aber bei Epoxi auf Epoxi ist das genauso wichtig, wie das anschleifen.

    Wer das genauer wissen will, hier der Link dazu.

    https://www.epoxyworks.com/index.php...at-over-epoxy/

    ...und es funktioniert! Ich mußte mal über eine Epoxireparaturstelle mit Polyesterharz weiterarbeiten (Epoxi war alle und der Angelkahn mußte fertig werden).
    ...übrigens hält auch Polyesterfeinspachtel auf angeschliffener Epoxigrundierung.

    @ Jochen, was Haftung auf Holz und Festigkeit angeht, ist Epoxi sogar besser...auch nachzulesen bei "West Systems".
    beste Grüße Jens

    hier gehts zu meinem Blog

  8. #68
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    Sehr gute Seite Jens,
    der Andy hat auch einen Youtube Kanal: Boatworks Today. Der ist ziemlich gut gemacht.
    Gruß Richard

  9. #69
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    Hallo Jochen,

    der Jens hat viel Erfahrung mit Epoxi. Ich habe dagegen meine Boote immer ohne Epoxi gebaut. Wenn der Jens uns an seinem Erfahrungsschatz zu Epoxi teilhaben lässt, können wir alle nur profitieren.

    Gruß Walter

  10. #70
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    Danke Walter,
    ich werde sehen, daß ich hier in Sachen Epoxi Unterstützung geben kann.
    Im Moment ist mir die Arbeit fast über den Kopf gewachsen, so daß ich nicht mal an meinem Boot weiterkomme.

    Was mich an den Bildern wundert, sind die vier senkrechten Nähte. Sind das jetzt 5 einzelne Sperrholzbretter?
    Zu den Luftblasen:
    Was ich da an der Steuerbordseite sehen kann, sollte alles runter, da was zu flicken wäre nicht gut, weil das für den weiteren Aufbau der seitlichen Krafteinleitung schädlich wäre.
    Ich will jetzt nicht Walters Ausführungen wiederholen....aber ich würde alles runter schleifen.
    Zum Schleifen von altem Laminat hat sich bei mir die Flex mit den Schruppscheiben bewährt.
    Zum Laminieren:
    Epoxi + Glasfasermatte geht nur bedingt auf geraden Flächen (ich würde es weglassen)
    Ersetze die 400er Matte durch 320er biax Glasgelege.
    600er Rovinggewebe ist o.k.

    Laminieren mit Epoxi kann man in zwei verschiedenen Varianten;
    Untergrund trocken, Glasgelege/gewebe trocken, Harz aufgießen und mit Kunststoffspachtel(Kuchenschaber) verteilen.
    Dabei ist das Entstehen von Luftblasen so gut wie ausgeschlossen....allerdings geht die Variante nur bis etwa 45° Neigung.
    2. Variante :
    Untergrund mit Harz/Härtergemisch komplett vorrollern und etwas ablüften lassen. Dann die relativ genau geschnittenen Gelegeteile anlegen und festdrücken. So wie das Teil halbwegs hält, wird Harz/Härtergemisch mit Rolle oder Pinsel aufgetragen.
    Übertreibe es aber nicht mit der Harzmenge, denn die Glasfasern sollen nicht aufschwimmen. Bei zu viel Harz kann es auch zu solchen Ablösungen kommen. Da hilft nur das überschüssige Harz mit der Rolle großflächig zu verteilen.
    Anders herum ist zu wenig Harz u.a. Grund für Delamination bzw. Luft im Laminat.
    Ich glaube Felix hatte es geschrieben...und so mache ich es auch ... mit einem Pinsel (kurze Borsten) stupfe ich die Luftblasen heraus, wenn sie nicht mit der Rolle bereits raus gehen.
    Eine Entlüfterrolle habe ich zwar immer griffbereit, aber die letzten Jahre kaum benutzt.
    Kurz noch dazu, warum die Glasgelege/gewebe stücke relativ maßgenau geschnitten sein sollten;
    alles, was oben lose übersteht, kann auf das Spiegelholz kippen und so Luft zwischen Laminat und Untergrund ziehen.
    Kippt es nach der anderen Seite, kann sich das Laminat ablösen.
    Prinzipiell lasse ich nur etwa 1-2 cm überstehen.

    Wieviel Epoxi ist nun richtig:
    Ich habe anfangs auch viel zu naß gearbeitet...
    Ausreichend Harz ist im Laminat, wenn die Oberfläche ca. 5-10 min nach dem letzten Harzauftrag seidenmatt schimmert und die Gewebestruktur gut zu sehen ist. Glänzt das Laminat - ist es zu viel Harz. Ist die Gewebestruktur noch zu erkennen, kann man es dabei belassen. Da das Harz aber in dem Falle das Bestreben hat abzulaufen, sollte man versuchen, es an der tiefsten Stelle mit dem blauen Werkstattpapier oder Küchenrolle aufzunehmen. Denn auch durch das Ablaufen kann es zu Lufteinschlüssen kommen.
    Durch die längere Topfzeit, bis 45 min (geht auch noch länger) sollte man bei der Arbeit mit Epoxi bis zum Angelieren mit dem Stupfpinsel dabei bleiben und kritische Stellen nachstupfen.

    So, das soll für's erste genügen. Ich hoffe, es hilft Dir weiter.
    Ich denke mal bei den weiteren Schritten, wird Walter hilfreich sein.

    P.s. Foto oder Link zu den Schruppscheiben suche ich noch raus.

    ...hier der Link zu den Schruppscheiben

    die 36er Körnung sollte ausreichen.
    Geändert von shakalboot (01.07.2020 um 18:21 Uhr)

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