Marineparts24 - Bootsausrüstung, Bootszubehör, Yachtzubehör

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Thema: Umbau von Innenborder auf Aussenborder

  1. #21
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    Hallo Richard,

    ich bin wieder im Lande. Ich schreibe Dir zu Tageszeiten etwas dazu.

    Gruß Walter

  2. #22
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    Hallo Richard,

    dann fangen wir einmal an. Ich gebe Dir dazu einzelne Skizzen, damit Du das besser nachvollziehen kannst.

    Zunächst geht es einmal darum, diese Hohlräume seitlich neben dem früheren Spiegelbereich zu schließen. Das kannst Du mit Holz tun, wobei Du die einzelnen Holzplatten mit Polyesterharz aufeinander klebst und dann zum Trocknen Schraubzwingen ansetzt. Grundsätzlich könntest Du hier auch ein Stück Vollholz nehmen, da dieses Holz nie wasserbelastet wird.

    Messe die Tiefe des Versatzes aus.

    Dann hast Du praktisch -2- rechteckige Körper, die noch in Form gebracht werden müssen. Zu diesem Zweck kannst Du Dir in mehreren Ebenen Schablonen aus Pappe herstellen, um den ungleichmäßigen Höhenversatz abzugreifen.

    Dann nimmst Du einen Bandschleifer mit einer 40er oder 60er Körnung und schleift die beiden Teile in Form, so dass sie den Versatz bündig bzw. höhengleich ausfüllen.

    Die Teile setzt Du dann mit einem thixotropen Klebeharz ein und verschraubst sie während des Trocknungsprozesses mit je -3- Gewindestangen in 6 mm Stärke. Zu dem Begriff "thixotrop": Das ist ein faserverstärktes Klebeharz, welche die Konsistenz etwa von Zahnpasta hat. Das läuft nicht weg. Das Klebeharz trägst Du mit einem 5 mm Zahnspachtel auf.

    Am nächsten Tag kannst Du die Gewindestangen wieder rausnehmen.

    Wenn Du dann eine ebene Fläche über die gesamte Heckbreite innen hast, kannst Du das Widerlager aufsetzen.

    Jetzt kommt zuerst einmal die erste Skizze. Dann erkläre ich Dir den Aufbau des Widerlagers.

    Gruß Walter
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  3. #23
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    Hallo Richard,

    es geht weiter mit dem Widerlager. Ich erspare es mir, jetzt eine Skizze mit dem eingezeichneten Versatz einzustellen. Wenn Du die Hohlräume aufgefüllt hast, hast Du zumindest von innen keinen Versatz mehr. Dann hast Du es sinngemäß mit einer Ebene zu tun.

    Anmerkung: Wenn Du mir die Spiegelneigung hättest nennen können, hätte ich auch eine maßstäbliche Skizze einstellen können. Ich gehe jetzt einmal vom Standardmaß von 12,5 Grad aus. Es ist aber auch völlig wurscht, wie Deine Spiegelneigung ist. Am Ende der Konsole, also dort wo der Motor montiert wird, werden wir 12,5 Grad Spiegelneigung haben.

    Wenn Du Dir jetzt sagst, dass wir mit den oberen Gewindestangen möglicherweise nicht rechtwinklig in das Widerlager kommen, kann das sein. Das macht aber nichts, weil wir mit abgeschrägten Unterlegscheiben arbeiten können. Ich sage Dir später noch etwas dazu.

    Als Widerlager schlage ich Dir ein Maß von 15 cm in der Höhe und eine Stärke von 10 cm vor.

    Das Widerlager bauen wir nicht aus Vollholz, sondern aus einzelnen Holzplatten, zwischen denen jeweils -2- Lagen einer 450er Matte sind. Das sieht dann wir folgend aus:

    8 Bretter aus AW 100 in 12 mm. AW 100 ist die Industriebezeichnung für kochfest verleimtes Bootssperrholz. Multiplex geht aber auch, weil es die gleiche Verleimung hat. Mit diesen 8 Brettern kommen wir auf 96 mm. Zwischen die einzelnen Bretter laminieren wir dann je -2- Lagen einer 450er Matte. Bei -7- Zwischenräumen sind das 14 Lagen.

    Eine eingespannte Lage trägt mit 0,3 mm auf. Das wären dann 14 x 0,3 gleich 4,2 mm.

    96 mm plus 4,2 mm ergeben 102 mm.

    Alternativ kannst Du auch 6 Lagen einer 16 mm Platte nehmen. Dann hast Du auch 96 mm. Hier würde ich zwischen den einzelnen Platten je -3- 450 Matten aufbringen. Bei -5- Zwischenräumen wären das -15- Lagen. Das macht dann 96 mm plus 15 x 0,3 mm (4,5 mm) gleich 105 mm.

    Das Widerlager baust Du außerhalb des Bootes auf einer planen Unterlage. Damit nichts festklebt, solltest Du eine PVC-Folie unterlegen.

    Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass Du die geschnittenen Platten in einer Breite von 15 cm und einer Länge von 200 cm hast. Die Platten sollen über die volle Breite am Heck innen gehen. Lieber einen cm länger. Abschleifen kann man immer noch. Gehe vom größtmöglichen Maß aus, welches an der Oberkante gemessen wird.

    Ich gehe jetzt auch einmal davon aus, dass Du Dir Deine Mattenstreifen geschnitten hättest.

    Hier möchte ich auf folgendes hinweisen: Die Rollenbreite ist 1,25 m. Da die Mattenstreifen in einem Stück sein müssen, schaffst Du bei der Rollenbreite von 1,25 m theoretisch 8,33 Mattenstreifen. Ich sage mal 8. Du kannst Dir am Rand Markierungen mit einem Filzstift machen. Zollstock nicht vergessen.

    Warum sollen die Lagen aus einem Stück sein?

    Wenn Du einen Mattenstreifen von nur 1,25 m einsetzen würdest, müsstest Du mit Überlappung ansetzen. Überlappung bedeutet an der Stelle doppeltes Maß. Das sind dann mal eben 4.2 bis 4,5 mm mehr. Das macht keinen Sinn. Also die Mattenstreifen längs im 2 m-Maß schneiden.

    Jetzt kommen wir noch einmal zurück zum Bau des Widerlagers außerhalb des Bootes.

    Plane Unterlage, PVC-Folie drauf und los geht es.

    Erstes Holzbrett auf die plane Unterlage gelegt und die Oberseite mit der Laminierrolle mit Harz abgerollt. Erster Mattenstreifen aufgelegt und ebenfalls mit Harz getränkt. Die Matte muss transparent erscheinen. Nun wird sie mit dem Entlüftungsroller entlüftet. Die ganze Fläche abrollen bis Du keine Knistergeräusche mehr hörst. Knistergeräusche entstehen durch platzende Luftblasen.

    Nächste Lage der Matte drauf und tränken mit der Harzrolle bis sie auch transparent ist. Entlüften mit dem Entlüftungsroller.

    Nun wird die nächste Holzplatte einseitig mit Harz eingerollt und auf die oberste Matte aufgelegt.

    Damit nichts verrutscht, schlägst Du an den -4- Enden kleine Stiftnägel ein. Dann wird die Oberseite der Holzplatte mit Harz abgerollt.

    Jetzt die nächste Matte drauf. Tränken und anschließend entlüften. Dann die zweite Matte drauf. Tränken und entlüften.

    Jetzt wird wieder die nächste Holzplatte einseitig mit Harz abgerollt und aufgelegt. Nun kommen wieder die Stiftnägel zum Einsatz.

    Jetzt wird die Holzplatte wieder von oben mit Harz abgerollt, die erste Matte drauf, mit Harz abgerollt und entlüftet. Zweite Matte drauf, mit Harz abgerollt und entlüftet usw.

    Wenn das "Paket" fertig ist, setzt Du entweder -30- Schraubzwingen an oder -6- Gewindestangen. Im letzteren Fall würde ich aber plane Kanthölzer einsetzen zur Druckverteilung.

    Das "Paket" lässt Du bis zum nächsten Tag trocknen, bevor Du die Schraubzwingen oder die Gewindestangen abnimmst.

    Das hört sich jetzt etwas zeitintensiv an. Ist es aber nicht. Alles muss bereit liegen. Dann geht das blitzschnell. Das ist in 30 Minuten erledigt. Bei einem Härtereinsatz von 1 % hast Du bei diesen Temperaturen eine "offene" Verarbeitungszeit von etwas mehr als 45 Minuten. Das reicht.

    Vom Material her:

    8 Lagen 12 mm starkes AW 100 in den Maßen 2000 x 150 mm sind 0,3 m x 8 gleich 2,4 m².

    Vom Polyester her:

    -1- Stück in einer Breite von 1,25 m und einer Länge von lfd. 4 m. Daraus schneidest Du Dir Deine Mattenstücke. Von der Fläche her sind das bei 14 Lagen 2,00 x 0,15 x 14 gleich 4,2 m² mit einem Glasgewicht von 1,89 kg bei einem Glasgewicht von 450 gr./m².

    Dazu brauchst Du 1,89 kg x 2 gleich 3,78 kg Harz.

    Ich fasse jetzt einmal die eingebauten Gewichte zusammen ohne das Auffüllen der Hohlräume:

    Holz 2,4 m² in 12 mm x 0,75 spezifische Dichte gleich 21, 6 Kg.
    Matten 1,89 kg
    Harz 3,78 Kg

    macht zusammen 27,27 Kg.

    Keine Angst, das holen wir mit dem Auftrieb der Konsole wieder raus. Außerdem kommt ja auch der untere Teile des Spiegels (unterhalb des Widerlages) raus. Das sind auch noch ein paar Kg Gewichtsersparnis.

    Jetzt gibt es die nächste Skizze. Dann geht es weiter.

    Gruß Walter
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    Geändert von Water (09.05.2017 um 00:48 Uhr)

  4. #24
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    Hallo Walter,
    das ist für mich alles nachvollziehbar! Genau so werde ich es machen!
    In welcher Höhe, gemessen vom tiefsten Punkt des Bootes, wird das Widerlager eingesetzt?
    Das Auffüllen der Seitenkästen wird aber nur in dem Bereich des Widerlagers gemacht, richtig? Es braucht ja nur einer planen Fläche im Bereich des Widerlagers denke ich mal.
    Bin heute gelandet. Mal gucken was ich noch heute besorgen kann. Morgen geht es dann los!
    Gruß Richard

  5. #25
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    Hallo Richard,

    ich habe Dir das Widerlager mal eingezeichnet. Es muss vollflächig auf der Rückwand aufliegen. Da wird es mit Klebeharz angesetzt. Es kann sein, dass Du den Transomausschnitt noch etwas auffüttern musst, damit die 15 cm in der Höhe gegeben sind.

    In welcher Höhe in cm das Widerlager letztendlich sitzt, kann ich Dir nicht angeben, weil mir nicht Deine Maße vorliegen.

    Es ist auch zutreffend, dass Du die Hohlräume nur in dem Bereich auffüttern musst, wo das Widerlager aufliegt.

    Gruß Walter
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  6. #26
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    Ergänzung:

    Das alte Spiegelholz solltest Du ausbauen, damit das Widerlager auf dem Laminat aufliegt.

    Gruß Walter

  7. #27
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    Hallo Walter,
    in Beitrag #11 hatte ich die Rueckwand vermessen. Vllt koenntest du dir den Beitrag noch einmal ansehen und mir sagen, ob die Maße ausreichend sind oder du mehr benoetigst, um die Hoehe des Widerlagers zu bestimmen.

  8. #28
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    Hallo Richard,

    ich weiß jetzt nicht, ob Dein Maß die Höhe zur Scheuerleiste wiedergibt. Es kann doch nicht so schwer sein, innen am Spiegel den Zollstock anzulegen und zudem die Höhe des ausladenen Höhenversatzes bis zur Scheuerleiste zu messen.

    Versuche es noch einmal, damit ich Dir eine maßstäbliche Skizze einstellen kann.

    Es wäre auch der Höhenversatz der "Hohlräume" in horizontaler Ebene interessant. Zudem könntest Du die Spiegelneigung im mittleren Teil ausmessen. Versuche noch einmal zu messen.

    Ohne Maßangaben von Dir kann ich Dir keine Höhenangaben für das Widerlager nennen, sondern nur pauschal antworten, dass es so hoch wie möglich eingebaut werden muss, aber außerdem vollflächig auf dem Laminat der Heckwand aufliegen muss.

    Gruß Walter

  9. #29
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    Hallo Walter,

    Hier mal ein kurzer Einblick in Tag 1.
    Habe die Seitenkästen entschäumt. Leider ist der Bootsboden auf der einen Seite total vergammelt. Auf der guten Seite war der Holzboden praktisch mit laminat versiegelt. Auf der schlechten Seite nicht. Als ich den Schaum heraustrennte kam der vergammelte Boden gleich mit. Die Seitenkästen muss ich von innen erstmal gerade and glatt schleifen. So wie es jetzt ist kann ich die kästen nicht auffüllen da keine plane Fläche vorhanden ist. Hole noch den gesamten Bootsteppich raus um zu gucken ob noch mehrere Stellen vermodert sind.
    Ich warte immer noch auf das Harz und die Matten. Die sind noch nicht geliefert worden.
    Höhe Spiegel ist 64,5cm, der horizontale Versatz in den Kästen 7cm, der Spiegel hat eine Neigung von 13-14 Grad. Auf jedenfall mehr als 12 und weniger als 15 Grad. Mein winkelmesser geht nur in 5er Schritten

    Gruß Richard
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  10. #30
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    Hallo Richard,

    hier einmal Deine Konsole von der Seite. Ich habe die Maße bezüglich der Spiegelhöhe Deinen Angaben aus Post 11 und 29 übernommen. Schaue es Dir einmal an.

    Der Transomausschnitt liegt wahrscheinlich im Bereich der Auflagefläche des Widerlagers. Das bedeutet, dass Du in dem zu weit ausgeschnittenen Bereich das Laminat nach unten hin noch etwas "verlängern" musst.

    Das ist kein Problem. Wenn Du Dir schon einige Beiträge von mir durchgelesen hast, weißt Du schon, wie das geht. Ansonsten erkläre ich es Dir in Einzelheiten.

    Auf jeden Fall musst den alten Spiegel "rausschälen". Das kann man mit einer Stichsäge mit einem gekürzten Sägeblatt machen, damit man das Hecklaminat im Spiegelbereich nicht verletzt oder mit einer Flex etwas einschneiden und dann mit einem Stechbeitel abtragen. Wenn Du das Holz dann abgetragen hast, musst Du die Fläche im Bereich der Befestigung des Widerlagers etwas anschleifen, um letzte Holzrückstände zu beseitigen.

    Wenn Du das Laminat im Bereich des Transomausschnitts nach unten hin verlängert hast, so dass Deine 15 cm Auflagefläche gegeben ist, solltest Du noch ein sogenanntes Sicherheitslaminat im Auflagebereich auftragen.

    Ich empfehle eine Matte mit 450 gr./m², darauf ein Rovinggewebe mit 600 gr./m² und darauf noch eine Matte mit 450 gr./m². Dann ist auf jeden Fall das Hecklaminat im ausreichenden Maße verstärkt und der Volumenschrumpf, der beim Schleifen entstanden ist, ausgeglichen.

    Dieses "Sicherheitslaminat" solltest Du bei der erforderlichen Breite von 15 cm in einem Stück ohne Ansatz auch 20 bis 30 cm in die Seitenteile einleiten. Die Seitenteile sollten in diesem Bereich natürlich auch angeschliffen werden.

    Wenn Du das dann fertig hast, kann man das Widerlager einbauen und mit weiteren -3- Lagen (450er Matte, 600er Roving, 450er Matte) überziehen. Dieses Überlaminieren des Widerlagers muss natürlich auch 20 bis 30 cm in die Seitenteile erfolgen, damit die Lastmomente in die Seitenteile eingeleitet werden, die dann nur noch auf Zug belastet werden.

    Wenn Du diese Bauschritte erledigt hast, bauen wir den Positivkern der Konsole aus Holz, den wir dann mit einer Negativform "abziehen". Aber einen Schritt nach dem anderen.

    Schaue Dir einmal die Skizze an. Wenn Du Fragen hast, frage nach.

    Gruß Walter
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