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Thema: Restauration 76´ Fiberline G11

  1. #11
    Bootsmann Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Avatar von Strandtiger
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    Danke Walter für deine Ausführung.
    So in etwa habe ich ihm das auch erklärt.
    Würdest du aus dem Spiegel nicht etwas "vernünftiges" machen, oder reicht das so?
    Gruß
    Stefan

    Das letzte Hemd hat keine Taschen

  2. #12
    Maat Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick
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    Hallo Walter

    ich danke dir für Statement.
    Leider habe ich sowas schon befürchtet. (
    Wie du dir bereits denken kannst, will ich die sinnvollere / billigere Variante ausführen.

    Dazu bitte ich um Detaillierte Hinweise zur Bearbeitung:
    -Schleifen
    -Materialliste- wie viel von was?
    -Abdichten der Löcher beim wiederfestmachen des Außenborders?
    -Lackieren? -ganzes Boot? weil die stellen eigentlich unter Wasser sind.
    -Welche Unterlegscheiben? die wo innen sind?


    Das Boot soll folgenden Zweck erfüllen:
    Solange ich mein Auto (A-Klasse w169) noch habe, ist das Boot grösentechnisch perfekt.
    Wenn das Auto leider irgendwann mal weg muss, würde ich mir dann auch ein Größeres Boot kaufen wollen .
    Ich schätze mal in ca. 6 Jahren wird dies so sein.
    Bis dahin soll meine kleine Fiberline den Gardasee & die Donau überleben, was dort ua. auch den Wellengang bei Sirmione betrifft.
    Ist dies mit der "Billigreperatur" ansatzweise gegeben?

    Was hältst du von dem Aufliegen Der Kavitationsplatte auf der Lichtleiste? Geht dort mehr kaputt?
    Ziel ist es den Spiegel zu entlasten ( Bodenwellen etc.) oder ist es mit dem Kantholz besser für Spiegel & Motor?

    Vielen Dank das du dir für mich Zeit genommen hast.
    MfG
    Philipp

  3. #13
    Konteradmiral Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Avatar von Water
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    Zitat Zitat von Strandtiger Beitrag anzeigen
    Danke Walter für deine Ausführung.
    So in etwa habe ich ihm das auch erklärt.
    Würdest du aus dem Spiegel nicht etwas "vernünftiges" machen, oder reicht das so?

    Hallo Stefan,

    das Boot ist ein "Standardboot" mit einer zulässigen Motorisierung von 40 Ps und verhältnismäßig alt. Die 50 Ps kann man auch noch fahren, wenn man aus Sicherheitsgründen Spiegelknie einbaut, um den Spiegel weiter zu stabilisieren.

    Ein weitergehender Umbau auf eine andere Spiegelvariante ist relativ aufwändig. Man muss das im Verhältnis zum Gewinn von weiteren 10 Ps sehen. Darüber hinaus ergibt sich die Stabilität eines Bootes nicht durch den Spiegel allein.

    Beim gegenwärtigen Stand der Dinge würde ich mit wenig Aufwand das Erforderliche unternehmen, damit das Boot sicher die 50 Ps aushält und nicht mehr bis auf geringe optische Retuschen.

    Gruß Walter

  4. #14
    Maat Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick
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    Hallo Walter
    Würdest du mir bitte im Detail " das nötigste"& das spiegelknie erklären?
    Vielen Dank
    Philipp

  5. #15
    Konteradmiral Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Avatar von Water
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    Hallo Philipp,

    noch etwas für Dich, Deinen letzten Beitrag betreffend.

    Ich würde innen im Rissbereich mit einer 80er Körnung anschleifen mit einem Exzenterschleifer und anschließend entstauben. Hier solltest Du Dir eine Staubmaske aufsetzen. Ich würde mir eine billige Lackiermaske aus der Bucht (Ebay) besorgen mit einem Kohleaktivfilter.

    Den Kohleaktivfilter setzt Du aber beim Schleifen noch nicht ein. Während des Schleifens tust Du Watte in das Filtergehäuse. Eine Schutzbrille solltest Du auch aufsetzen und vielleicht einen dünnen Overall tragen.

    Dann kannst Du im rissbelasteten Bereich im Innenraum ein Verstärkungsband auflaminieren. Es geht aber auch mit Mattenstreifen einer Glasmatte mit einem Glasgewicht von 450 gr./m². Davon müssen -4- übereinander.

    Zum Laminieren (tränken der Matten mit Harz) brauchst Du styrolbeständige Rollen, die auf einem Bügel angebracht werden. Es gibt große und kleine Rollen. Du brauchst kleine Rollen für Deine Arbeit. Außerdem brauchst Du auch eine kleine Entlüftungsrolle, je kleiner, desto besser.

    Du rollst mit der Rolle Harz auf, legst einen Mattenstreifen auf und rollst mit der Harzrolle wieder drüber, bis der Mattenstreifen transparent wird. Dann rollst Du das Stück mit der Entlüftungsrolle ab, um die Luftbläschen zu verdrängen.

    Dann kommt sofort die nächste Matte drauf. Die wieder tränken bis sie durchsichtig ist und dann entlüften. Genauso geht das auch mit den nächsten beiden Matten und nie das Entlüften vergessen, was den Verbund gewährleistet.

    Für diese Kleinarbeit kannst Du ein mit Paraffin versetztes Orthophthalsäureharz einsetzen. Das ist luftseitig trocknend. Es wird auch Milieuharz genannt, weil es die Styrolabdünstung wesentlich herabsetzt.

    Während des Laminierens solltest Du den Aktivkohlefilter in der Maske haben.

    Das Harz kannst Du in einem styrolbeständigen 1L-Gefäß oder in einem schwarzen Baueimer mit Markierungen ansetzen. An Deiner Stelle würde ich für diese Arbeit nicht mehr als einen halben Liter ansetzen. Härterzugabe 1 %. Das bedeutet, auf 500 ml 5 ml Härter. Der Härter muss gut untergemischt werden mit einem Holzspatel oder einem langsamlaufenden Flügelmischer, den man mit einem Akkuschrauber antreiben kann.

    Du hast dann bei 20 Grad C eine Verarbeitungszeit von etwa 30 Minuten.

    Wenn noch nicht geliert ist, kannst Du den gleichen Eimer wieder einsetzen, ansonsten den nächsten Eimer.

    Deine Entlüftungsrolle solltest Du während des Nichtgebrauchs beim Laminieren immer in einem kleinen Behältnis unterbringen, wobei die Rolle selbst in Aceton steht.

    Zu den beiden Spiegelknie am Spiegel sage ich Dir gleich noch etwas, weil ich da erst zu Erklärungszwecken eine kleine Skizze machen muss.

    Jetzt nehmen wir einmal an, die wären auch schon eingebaut. Dann würde ich die Windschutzscheibe abnehmen und das Boot drehen. Das ist nicht schwer bei dieser Größe. Das schafft man mit -4- Mann auch schon ohne Kran.

    Das Boot würde ich kopfüber auf einer doppelten Lage Pappe unter den Auflagepunkten ablegen. So kannst Du besser arbeiten.

    Den eingedellten Bereich im Bereich der Trailerauflagen würde ich mit einer 80er Körnung mit dem Exzenterschleifer anschleifen, entstauben und mit Glasfaserspachtel "V11" auffüllen. Um den Glasfaserspachtel aufzutragen, solltest Du einen Glättsporn einsetzen. Das erleichtert enorm die Arbeit.

    Dann würde ich an Deiner Stelle zunächst mit einem Lattenstreifen von 40 cm Länge und 3 cm Breite mit einem aufgetackerten Schleifband mit 180er Körnung höhengleich vorschleifen.

    Dann solltest Du wieder entstauben und einen Feinspachtel dünn aufbringen. Den schleifst Du dann trocken mit einer 240er Körnung. Das geht von Hand oder mit dem Exzenterschleifer mit einem weichen Teller.

    Nun beschäftigst Du Dich mit der gerissenen und teils abgeblätterten Gelcoat.

    Die muss im beschädigten Bereich ganz weg bis zu der ersten Matte. Das ist eine 225er Matte als Oberflächenmatte.

    Jetzt wieder entstauben und mit dem Glättsporn Glasfaserspachtel "V11" aufbringen.

    Den wieder mit dem Lattenstreifen mit der 180er Körnung grob höhengleich einschleifen. Dann mit Feinspachtel dünn die Fläche abspachteln und mit 240er Körnung schleifen.

    Anschließend wird das komplette Unterteil trocken mit einer 500er Körnung mit dem Exzenterschleifer oder nass mit 1200er Körnung geschliffen.

    Wenn Du trocken schleifst, solltest Du eine Absaugung haben, damit sich das Blatt nicht zu sehr zusetzt. Bisweilen kann man auch einmal das Blatt mit der Luftpistole von Schleifstaub befreien.

    Falls Du nass von Hand schleifen willst, solltest Du Dein Nassschleifpapier gut einen halben Tag im Wasser einweichen, damit es geschmeidig ist.

    Wenn der Rumpf geschliffen ist, wird er gewaschen ohne Zusatzmittel, bis der komplette Schleifstaub runter ist.

    Vor dem Lackieren solltest Du den Rumpf mit Silikonentferner abreiben und nach dem Trocknen noch einmal mit einem Antistatiktuch drüber wischen. Dabei solltest Du Latexhandschuhe oder Vergleichbares tragen, damit kein Fett mehr auf den Rumpf kommt.

    Zum Lackieren solltest Du Dir einen Kompressor mit einer Ansaugleistung von 400 Liter pro Minute ausleihen. Außerdem brauchst Du eine billige Lackierpistole aus der Bucht (Ebay) mit einer Düse zwischen 1,2 und 1,4 mm. Zudem musst Du einen Wasserabscheider direkt an der Pistole angeschlossen haben. Den Druck stellst Du am Druckminderer am Kompressor zwischen 3,5 und 4 bar ein.

    Beim Lackieren hält man die Spitzpistole etwa in einem Abstand zwischen 15 und 20 cm im rechten Winkel zu der zu lackierenden Fläche. Hierbei hat man eine gleichmäßige Armbewegung und führt die Spritzbewegung praktisch in einer parallelen Bewegung aus.

    Den nächsten "Zug" führt man dann überlappend und etwa um 1/3 bis 1/2 in der Höhe versetzt aus, je nach Spritzbild der Lackierpistole. Die Lackierpistole sollte man vom Spritzbild her auf senkrecht oder oval einstellen.

    Mit dem ersten Spritzgang wird es nicht deckend sein.

    Wenn Du einen lösungsmittelhaltigen Lack einsetzen würdest, musst Du etwa 5 Minuten warten, bis der Lack abgelüftet ist und dann den nächsten Auftrag aufbringen. Genauso verhält es sich auch mit einem möglichen dritten Auftrag.

    Bei Wasserlacken sollte man 10 bis 15 Minuten bis zum nächsten Auftrag warten.

    Dann lässt Du das Ganze zunächst einmal gut -2- bis -3- Tage trocknen bei 20 Grad C. Eine Lackierhalle mit Trockenkammer wirst Du wahrscheinlich nicht haben. Aber vielleicht hast Du ja einen Kumpel, der Dir mal eben den Rumpf für eine Kiste Bier in der Lackieranlage lackiert. Das wäre natürlich einfacher.

    Materialliste:

    Aus dem hohlen Bauch heraus sage ich:

    -10- Schleifscheiben 80er Körnung
    -30- Schleifscheiben 500er Körnung, alternativ -20- Bögen 1200er Nassschleifpapier
    -1- Meter Schleifband 180er Körnung
    -3- Bögen 240er Körnung
    -5- m² 450er Matte
    -2- m² 400er Roving
    -5- kleine Laminierrollen
    -1- Entlüftungsrolle
    -1- Liter Aceton
    -1- leeres Senfglas
    -5- Baueimer schwarz
    -10- Holzspatel zum Verrühren, alternativ einen Flügelmischer
    -1/2 m² "AW 100" in einer Stärke von 16 mm
    -2- Liter Harz
    -20- ml Härter
    -1500- ml "V11"
    -1- Glätsporn
    -1- Päckchen Japanspachtel in Metall
    -3- Liter Farbe
    -1- Lackierpistole
    -1- Wasserabscheider
    -1- Lackiermaske
    -1- Brille
    -1- Overall
    -1- Silikonentferner
    -2- Anstistatiktücher
    -5- Paar Latexhandschule
    -1- Exzenterschleifer, möglicherweise ausgeliehen
    -1- Rolle Abdeckband
    -1- Liter "G4"
    -1- Kartusche transparentes Silikon

    Ich hoffe, dass ich jetzt nichts vergessen habe. Sonst nenne ich es noch nachträglich.

    Abdichten der Löcher bei der Motorverbolzung:

    Du wirst wahrscheinlich eine M12-Verbolzung haben, M10 würde auch ausreichen bei dieser Motorstärke.

    Die beiden Holzplatten innen und außen am Spiegel würde ich mit insgesamt -4- M8-Schrauben festsetzen. Die mit "G4" lackierten Hölzer (Holzplatten) werden auf die gereinigten Flächen mit transparentem Silikon aufgesetzt.

    Die Löcher, die durch die Platten gehen, auch im Verbolzungsbereich des Motors, solltest Du mit "G4" ausstreichen. Das kannst Du mit einem Wattestäbchen machen. Mehrmals ausstreichen, damit das "G4" einziehen kann.

    Um die Löcher für die Verbolzung bringst Du jeweils kreisrund Silikon auf, um eine Abdichtung zu gewährleisten. Auch wenn jetzt wieder welche nach Sikaflex schreien. Ich verwende nur Silikon. Bei mir hält das 30 Jahre und länger, wie ich aus 40-jähriger Praxis berichten kann.

    Im Bereich der unteren Verschraubung innen könnte man auch noch ein Stück "AW100" auflegen zur Druckverteilung und insgesamt große Unterlegscheiben zur Druckverteilung.

    An der Seite des Motorbrackets müssen sie nicht so groß sein, weil das Motorbracket selbst für die Druckverteilung sorgt.

    Was Dein beabsichtigtes Einsatzgebiet anbelangt:

    Nicht falsch verstehen, aber Dein Boot ist eine kleine Schüssel und nicht seegängig. Zum Gardasee maße ich mir keine kompetente Aussage an. Ich weiß nur, dass es im Norden Fallwinde gibt, die für Stimmung sorgen können.

    Dein Boot ist eher für sogenannte Flachwasser geeignet ohne großen Wellengang.

    Die angesprochene "Billigreparatur" wird das Boot in den statischen Zustand eines Neubootes in dieser Klasse versetzen.

    Auf der Lichtleiste kannst Du nichts mehr aufsetzen. Die muss frei von zusätzlichen Belastungen sein.

    Wenn Du den Motor "hochkippst" kannst Du zwischen Motorbracket und Schaft ein Stück Kantholz dazwischenstecken, welches mit einem Stück Gummimatte ummantelt ist. Das Ganze kannst Du gegen Verlust mit einem Stück Leine sichern.

    Morgen geht es weiter. Ich muss Dir ja auch noch etwas über die Spiegelknie sagen.

    Gruß Walter

  6. #16
    Bootsmann Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Strandtiger ist ein wunderbarer Anblick Avatar von Strandtiger
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    Hallo Walter,
    das der Spiegel nicht das Boot alleine stabilisiert ist schon klar. Zeit, Aufwand, Geld steht ja in keinem Verhältnis zum Ergebniss. Ich dachte da auch an die obere Kante (Motorwanne) gleich in eine gute Variante zu verwandel.
    Für den unteren Teil stimme ich dir zu.
    Gruß
    Stefan

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  7. #17
    Konteradmiral Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Water genießt hohes Ansehen Avatar von Water
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    Hallo Philipp,

    hier mal eine kleine Abbildung zu einem Spiegelknie. Mit einem Spiegelknie bzw. mit zwei oder mehr stützt man einen Spiegel zusätzlich ab. Das Spiegelknie ist praktisch ein Dreieck, welches an den Spiegel mit Polyesterlaminat angebunden ist.

    Diese Dreiecke sind sehr wirkungsvoll, wenn man die am Spiegel aufzunehmende Kraft nicht in die Seitenwände einleiten kann. Solche Spiegelknie kann man z.B. aus 16 mm AW 100 ausschneiden.

    Die Stelle wo ein Spiegelknie eingebaut wird wird der Griffigkeit wegen das Laminat am Spiegel und am Boden angeschliffen. Die Spieglknie kann man dann mit Klebeharz ansetzen. Wenn ein fester Verbund entstanden ist, wird das Spiegelknie überlaminiert. Das Laminat soll dabei dann etwa 5 cm beidseitig sowohl auf dem Spiegel, wie auch auf dem Bootsboden aufliegen.

    Zum Überlaminieren der Spiegelknie würde ich folgendes Laminat vorschlagen:

    -1- Matte 450 gr./m²
    -1- Roving 400 gr./m²
    -1- Matte 450 gr./m²
    -1- Roving 400 gr./m²
    -1- Matte 450 gr./m²

    Ich würde links und rechts am Spiegel, also außerhalb des Verschraubungsbereichs je ein Spiegelknie einbauen. Hierbei brauchst Du auch nicht den doppelten Boden aufzuschneiden, weil die Spiegelknie dort im Bereich des eigentlichen Bootsbodens sitzt.

    Gruß Walter
    Angehängte Grafiken

  8. #18
    Maat Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick
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    Hallo Walter
    Vielen danke für deine ausführliche beschreibung.
    Ich werde mich umgehend an die arbeit machen.
    MfG

  9. #19
    Maat Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick Philipp Beatdown ist ein wunderbarer Anblick
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    Hallo Walter.
    darf ich fragen wo du einkaufst?
    wäre lieb wenn du mir einen warenkorb zusammenstellst, da ich doch vieles nicht gefunden habe
    MfG

  10. #20
    Navigator chstolz genießt hohes Ansehen chstolz genießt hohes Ansehen chstolz genießt hohes Ansehen chstolz genießt hohes Ansehen chstolz genießt hohes Ansehen chstolz genießt hohes Ansehen chstolz genießt hohes Ansehen chstolz genießt hohes Ansehen chstolz genießt hohes Ansehen chstolz genießt hohes Ansehen chstolz genießt hohes Ansehen Avatar von chstolz
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    Zitat Zitat von Philipp Beatdown Beitrag anzeigen
    Hallo Walter.
    darf ich fragen wo du einkaufst?
    wäre lieb wenn du mir einen warenkorb zusammenstellst, da ich doch vieles nicht gefunden habe
    MfG
    schau mal hier

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