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Thema: Elektronische Navigation: Kostenlose Digitalkarten und Software-Tipps

  1. #1
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    Pfeil Elektronische Navigation: Kostenlose Digitalkarten und Software-Tipps

    Gerade für Gelegenheits-Skipper, die nur im Urlaub Boot fahren, ist die Anschaffung und regelmäßige Berichtigung elektronischer Karten ein oft unverhältnismäßiger Aufwand. Zudem gibt es für manche Fahrtgebite sehr gute bis zumindest brauchbare elektronische Karten auch kostenlos. Darum geht es in diesem Thread:
    • Legale Downloads frei verfügbarer Seekarten
    • Konvertierung offener Kartenformate
    • Karten selbst scannen und kalibrieren
    • Einbinden von Karten in OpenCPN
    Die Grundlage für das Verständnis wird im Thread Elektronische Navigation: Grundlagen, Geräte, Karten gelegt. Dort sind neben den verschiedenen möglichen Geräten zur elektronischen Navigation auch verschiedene gängige Dateiformate für Digitalkarten kurz erklärt.

    Nicht fehlen darf an dieser Stelle der obligatorische Hinweis, dass keine elektronische Navigation ein Ersatz für angemessenes Papier-Kartenmaterial und grundlegende Kenntnisse der Sichtnavigation ist.
    Geändert von hyman (08.01.2015 um 01:16 Uhr) Grund: Neuer Beitrag zu Karteneinbindung in OpenCPN; Thread zu kostenlosen Digitalkarten vereinigt

  2. #2
    Oberbootsmann hyman genießt hohes Ansehen hyman genießt hohes Ansehen hyman genießt hohes Ansehen hyman genießt hohes Ansehen hyman genießt hohes Ansehen hyman genießt hohes Ansehen hyman genießt hohes Ansehen hyman genießt hohes Ansehen hyman genießt hohes Ansehen hyman genießt hohes Ansehen hyman genießt hohes Ansehen Avatar von hyman
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    Pfeil Kostenlose Karten herunterladen

    Kartenplotter erlauben oft nur die Nutzung von gekauftem Kartenmaterial. Nur Geräte von Garmin und Lowrance/Simrad/B&G können auch freie Karten in den Formaten IMG bzw AT5 verwenden.

    Die meisten offenen Kartenformate aus dem Internet können mit den folgenden Geräten bzw. Softwaretiteln genutzt werden:
    • BSB/KAP oder ENC/S-57 mit OpenCPN auf Windows, MacOS, Linux und Android
    • Garmin-IMG-Format mit vielen Garmin-Kartenplottern und mit OruxMaps auf Android
    • AT5-Format auf vielen Lowrance-Kartenplottern
    • WMTS und WMS mit MOBAC (Windows, Mac OS und Linux) zur Offline-Nutzung konvertieren oder mit OruxMaps (Android) direkt nutzen.
    Eine umfangreiche, dank Crows-Sourcing stetig wachsende Liste frei verfügbarer Karten, unterteilt nach Vektor- und Rasterkarten, ist openseachart.org.

    Die Legende für gängige Rasterkarten und Vektorkartendarstellungen gibt es bei der US-amerikanischen NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration, Nationale Gewässer- und Luftraumverwaltung) zum Download: Chart 1 (englischsprachige PDF-Datei).


    Amtliche Binnenkarten

    Inland-ENC/S-57-Vektorkarten der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) für die wichtigsten deutschen Bundeswasserstraßen kostenlos als Webvorschau und zum Download. Über ein ELWIS-Abo kann man sich informieren lassen, sobald es Updates gibt.

    Weitere kostenlose ENC/S-57-Karten europäischer Flüsse und Kanäle sind auf folgenden Seiten verlinkt:
    Auf der letzteren kann man die Karten auch als inoffizielle, für andere Geräte konvertierte Versionen herunterladen:
    Wer Rasterkarten braucht, kann für Deutschland, Belgien und die Niederlande Web Map Tile Services (WMTS) oder Web Map Services (WMS) nutzen:
    Eine konfigurierbare Auswahl dieser und weiterer WM(T)S zeigt die Seite maps.grade.de als Webvorschau. (Als Besonderheit gibt es dort auch den Online-Routenplaner Routino.)

    US-Binnenkarten im ENC/S-57-Vektor-Format, als Google-Earth-Overlay (KML), als WMS und in weiteren Formaten gibt es beim US Army Corps of Engineers.


    Amtliche Seekarten

    Fertige Amtliche Seekarten der deutschen Küstengewässer gibt es nicht zum freien Download. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) betreibt aber zusammen mit anderen Behörden das Projekt Marine Dateninfrastruktur Deutschland. Dieses stellt im Rahmen des Nautisch-Hydrographischen-Informationssystems (NAUTHIS) mehrere Web Map Services (WMS) zur Verfügung. Die enthaltenen Layer kommen in Ihrer Gesamtheit einer Seekarte schon recht nahe. Einige der Möglichkeiten zeigen die Webvorschauen des BSH-GeoSeaPortals oder des Wellenvogel - BSH Viewers. Obwohl diese WMS-Daten offiziell für die Navigation nicht freigegeben sind, kann man daraus im Prinzip (z. B. mit MOBAC oder OruxMaps) eine elektronische Seekarte bauen.

    Die amtlichen Seekarten der norwegischen Küstengebiete gibt es u.a.:
    Dazu gibt es die Seiten Fritidsbat (Freizeitboot) und den Navigasjonsvarsler (Benachrichtigungsdienst) NAVCO.

    Die US-amerikanische NOAA bietet neben dem schon oben genannten Chart 1 sämtliche amtlichen US-Seekarten zum kostenlosen Download an:
    Dazu weltweit verfügbare Pilot Charts, die über langjährige Mittelwerte für Winde, Strömungen, Temperaturen und Wellenhöhen Auskunft geben:
    Das Brasilianische Centro de Hidrografia da Marinha (Zentrum für Meereshydrografie) bietet kostenlose Downloads ihrer Rasterkarten der brasilianischen Küste, der Antarktis und des Rio Paragua als gezippte KAP- und GeoTIFF-Dateien an. Dazu gibt es die Avisos aos Navegantes (Hinweise für Seefahrende) als PDF-Dateien.

    Die Neuseeländische LINZ (Land Information New Zealand, neuseeländische Behörde u. a. für topographische und hydrographische Informationen) bietet ihre Rasterkarten zum kostenlosen Download im BSB/KAP-Format an.

    Die EAHC (East Asia Hydrographic Commission, Osasiatische Hydrografische Kommission) bietet kostenlose ENC/S-57-Vektorkarten des Südchinesischen Meers an. Man muss sich registrieren, bevor man sie herunterladen kann.

    Alle diese Karten werden von den jeweiligen Behörden regelmäßig berichtigt. Bei einigen besteht die Möglichkeit, sich für diesen Fall per Email benachrichtigen zu lassen.


    Open-Source-Projekte

    Diese Karten enthalten (mit Ausnahme derer von grade.de) keine Angaben über Wassertiefen. Natürlich gibt es auch keine Garantie für Vollständigkeit und Aktualität. Als Ergänzung zu anderen elektronischen Karten und Papierkarten können sie vielleicht trotzdem nützlich sein.

    Freie Tonneonline anschauen oder herunterladenOpenSeaMaponline anschauen; alternativ mit weiteren – teils amtlichen – Karten angereichert oder mit Binnen-Routenplanung (beide bei grade.de) oder herunterladen (wo nichts anderes steht, im BSB-KAP-Format)
    • Einzelkarten, angereichert mit Daten vom BSH bei grade.de
    • größere Kartenpakete direkt bei OpenStreetMap
    • in einigen anderen Formaten für gängige Navigationssoftware unter Windows, Mac, Linux oder Android sowie Garmin-Kartenplotter über OpenSeaMap vom OpenStreetMap-Server
    • ebenfalls im AT5-Format bei wosoft-ware.de für entsprechende Kartenplotter
    • als App für Android z. B.: SeaMap (kostenlos); XeMap lite (kostenlos); AISOSeaMPlotter (kostenlos mit AIS- und NMEA-Unterstützung)
    • als App für iOS z. B.: OpenSeaMap (kostenlos mit Upgrades als In-App-Kauf); Sea Map HD (1,79 €); Seewetter Pro (9,99 € mit Wettervorhersage)
    • als Google-kompatible Kartenkacheln, die nur die Seezeichen enthalten: http://t1.openseamap.org/seamark/${z}/${x}/${y}.png.
      (Diese Kartenkacheln sind transparent und daher nur zusammen mit einer flächigen Grundkarte sinnvoll nutzbar. Das können z. B. Satellitenbilder, OpenStreetMap, Freie Tonne oder auch geeignete NAUTHIS-Layer sein.)
    Die Google-kompatiblen Kartenkacheln können wie auch Web Map Services (WMS) z. B. mit OruxMaps (Android) oder MOBAC (Windows, Mac OS und Linux) aufbereitet werden.


    Bodensee

    Eine Mischung aus amtlichen und Open-Source-Daten ist die kostenlose elektronische Vektorkarte des Bodensees (http://bodensee-navigationskarte.scbh.at/). Näheres zu dieser Karte siehe unter Revierinformation Bodensee.


    Interaktive und Demo-Karten kommerzieller Anbieter

    Von manchen kommerziellen Anbietern gibt es im Web kostenloses Kartenmaterial zu Demonstrations- oder Vorschauzwecken:
    • Navionics (das komplette Kartenportfolio für Kartenplotter und Mobilgeräte weltweit; auch viele europäische Binnengewässer, als Web-App)
    • König & Cie, ein Makler für Schiffsinvestitionen, bietet auf seiner Website einen Link, um die Positionen eigener Schiffe auf einer (allerdings nicht aktuellen) C-Map-basierten interaktiven Karte sehen zu können.
    • FlyToMap (Online-Vorschau des Kartenportfolios der Apps für iOS: (Seekarten weltweit; binnen nur wenige Gewässer)
    • Eniro oder GuleSider (Schweden und Norwegen; auch als kostenlose App für Android oder iOS)
    • Der französische SHOM (Service Hydrographique et Océanographique de la Marine) bietet auf seiner Website interaktive Karten der französischen Küstengewässer (Carte Littorale) sowie auch angrenzender Meeresgebiete (Cartes Marines) an. Die Carte Littorale gibt es auch auf dem Geoportal des IGN (Institut National de l'information Géographique e Forestière). Registrierte Forschungs- und Bildungseinrichtungen können Ausschnitte aus der Carte Littorale bis zu 2000 km2 kostenlos herunterladen (für alle anderen sehr teuer). Für unregistrierte Benutzer bleibt nur die sehr beschränkte Druckfunktion.
    • Der NV-Verlag stellt auf seiner Plattform NV-Pedia eine Reihe von (nicht ganz aktuellen) Seekarten der Ostsee, der Karibik und der amerikanischen Ostküste online zur Verfügung. Die größeren Karten liegen als Flash-Anwendungen vor, die auch das Ausdrucken der Karten erlauben. Mittels eines geeigneten Druckertreibers können die Karten daher auch als PDF- oder Bilddatei gespeichert werden. Hafenpläne liegen direkt als Bilddateien vor.
    • Von Harbourguides und visitmyharbour.com gibt es jede Menge Hafenpläne und Seekarten (auch sortiert nach Regionen) für die Britischen Inseln zum kostenlosen anschauen online.
    • Von Imray gibt es mit der Marine Imray Charts: Einführung eine kostenlose Demo-Version des Imray Chart Navigator für iPhone/iPad. Darin enthalten sind zwei Übersegler für die Durchfahrt durch den englischen Kanal.
    Offiziell sind diese Demo-Karten nicht zu Navigationszwecken freigegeben.

    Einige der genannten Anbieter verwenden Zoomify zur Darstellung auf ihrer Website. In diesen Fällen muss man das Flash-Plugin für den Webbrowser installieren und/oder kann die Karten mittels des Scripts dezoomify.py auch als komplette JPG-Bilddatei herunterladen. Diese muss man dann allerdings selbst kalibrieren (siehe Post #4 unten).


    Satellitenbilder

    Zur Ergänzung von See- oder Gewässerkarten können Satellitenbilder nützlich sein, wie sie z. B. von Google und Bing kostenlos verfügbar sind. Explizite nautische Informationen sind darin natürlich nicht enthalten. Die Uferbeschaffenheit und Uferlinien sind dagegen oft mit hoher Genauigkeit erkennbar. Auch Untiefen, soweit sie kleineren Booten gefährlich werden können, sind bei guten Satellitenbildern erkennbar. Es lohnt sich Bilder verschiedener Anbieter zu vergleichen.

    Für Kartenplotter sind nur solche Satelliten- und/oder Luftbilder direkt nutzbar, die im gekauften Kartenmaterial enthalten sind.

    Das wohl universellste Programm zur Offline-Nutzung von Satellitenbildern und anderem Web-Kartenmaterial ist Mobile Atlas Creator (MOBAC). Es läuft u. a. auf Windows, Linux und Mac Os X. Offline-Karten können für den PC oder Mobilgeräte in sehr vielen verschiedenen Formaten erzeugt werden. BSB/KAP kann zwar nicht direkt erzeugt werden, wohl aber das Ozi-MAP-Format, das sich zur zur Weiterverarbeitung ins BSB/KAP-Format besonders eignet. Eine große Erleichterung ist, dass man gleich mehrere Zoomstufen auf einmal laden kann. Je nach Anforderungen bevorzugt man unterschiedliche Versionen:
    • Die Version 1.8 bietet auch Seekarten von Norwegen direkt an. (Bei neueren Versionen fehlen diese.)
    • Aktuelle Versionen ab 1.9.2 haben eine kleinere Auswahl an voreingestellten Datenquellen. Sie erlauben technisch versierten Nutzern aber, zusätzliche WMTS- und WMS-Datenquellen selbst einzubinden.

    Sonstiges

    Über die hier beschriebenen Quellen hinaus gibt es weitere Websites (z. B. das Europäische Segel-Informationssystem ESYS), auf denen man Rasterseekarten anschauen (teilweise auch herunterladen) kann. Oft sind die Bilddateien aber unkalibriert und unbekannten oder sehr alten Datums. Darüber hinaus bleibt bei manchen anderen (hier nicht genannten) Websites offen, ob es sich tatsächlich um freies Kartenmaterial handelt oder um Raubkopien.

    C-Map-Vektorkarten, die man (meist im veralteten Format CM93v2) zum Download findet, sind immer Raubkopien.
    Geändert von hyman (29.11.2017 um 00:14 Uhr) Grund: Link-update

  3. #3
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    Standard Konvertierung offener Kartenformate

    Frei verfügbare Seekarten liegen häufig in den offenen Formaten BSB/KAP, Ozi-MAP oder ENC/S-57 vor.

    Karten im BSB/KAP-Format lassen sich mit vielen (teils auch kostenlosen) PC-Programmen nutzen. Für ENC/S-57-Vektorkarten kann man ebenfalls auf geeignete Kartenplotter-Software (z. B. OpenCPN) zurück greifen. (ENC-Karten lassen sich mit vernünftigem Aufwand ohnehin nicht in andere Formate konvertieren.)


    Ozi-MAP -> BSB/KAP

    Ozi-MAP-Karten sind eigentlich dazu gedacht, mit dem kommerziellen Programm OziExplorer verwendet zu werden Sie lassen sich aber auch mit manchen anderen Programmen nutzen oder ins universellere BSB/KAP-Format konvertieren, das von vielen Kartenplotter-Programmen unterstützt wird. Diese Konvertierung macht man am Einfachsten mit map2kap.

    Die Installation für Windows 7 Schritt für Schritt:
    1. Die aktuelle Version der Ruby-Programmiersprache herunterladen und nach C:\Werkzeuge\Ruby...\ installieren (ich habe die Version 2.0.0 getestet)
    2. Im Ordner C:\Werkzeuge\ einen neuen Ordner Seekartenwerkzeuge anlegen.
    3. Das Programm imgkap.exe herunterladen und in den Ordner C:\Werkzeuge\Seekartenwerkzeuge legen.
    4. Das Paket map2kap.zip herunterladen und entpacken. Man erhält ein Ruby-Script map2kap.rb (aktuelle Version 0.3.00) und eine Batch-Datei map2kap.bat. Beide Dateien ebenfalls in den Ordner C:\Werkzeuge\Seekartenwerkzeuge legen.
    5. Die Batchdatei map2kap.bat "Kopieren" und auf dem Schreibtisch als "Verknüpfung einfügen".
    6. Dialog Umgebungsvariablen öffnen: Start -> Systemsteuerung; nach "umgebung" suchen; auf "Systemumgebungsvariablen bearbeiten" klicken.
    7. Im Bereich "Systemvariablen" die Variable "Path" auswählen und auf "Bearbeiten" klicken. An den "Wert der Variablen" folgendes anhängen:
      ;C:\Werkzeuge\...\bin;C:\Werkzeuge\Seekartenwerkze uge
      Dabei das Semikolon am Anfang nicht vergessen und die drei Punkte durch das tatsächliche Installationsverzeichnis von Ruby aus dem 1. Schritt ersetzen.
    8. Die Änderung durch mehrmaliges Klicken auf "OK" in den verschiedenen Dialogfenstern bestätigen. Die Systemsteuerung schließen.
    9. Auf dem Schreibtisch map2kap doppelklicken. Die Kurzanleitung zur Benutzung sollte in einem Fenster erscheinen.
    10. Erscheint stattdessen die Meldung, dass map2kap.rb nicht geöffnet werden kann werden kann, dann geht man wie folgt vor, um die passende Dateizuordnung zu erstellen:
      1. Im Dialog die Option "Programm aus einer Liste installierter Programme auswählen" wählen. "OK" klicken.
      2. Im nächsten Dialog aus der Liste den "Ruby Interpreter" auswählen. (Sollte er in der Liste nicht angezeigt werden, dann den Knopf "Durchsuchen" klicken, ins Ruby-Installationsverzeichnis und dort ins bin-Verzeichnis navigieren und ruby öffnen.)
      3. Dialog "Öffnen mit" durch Klicken auf "OK" beenden.
      4. Schritt 9. erneut ausführen; sollte jetzt funktionieren.
    Die Installation auf anderen Windows-Versionen erfolgt sinngemäß. Linux- und Mac-OS-Anwender müssen imgkap selbst kompilieren (eine Beschreibung der nötigen Schritte würde hier den Rahmen sprengen).

    Um nun aus einer Ozi-MAP eine BSB/KAP-Datei zu erstellen, braucht man immer ein zusammen gehörendes Paar von Dateien:
    • Eine Bilddatei z. B. mit der Dateiendung .jpg, .png oder .tif,
    • Eine Kalibrierungsdatei mit der Dateiendung .map
    Beide müssen im gleichen Ordner liegen. Die Konvertierung kann auf zwei Arten gestartet werden:
    • Öffnen der Eingagabeaufforderung. Per cd in den Ordner wechseln, in dem sich die Bild- und .map-Datei befinden. Dort map2kap.rb mit den notwendigen Kommandozeilenparametern starten. (Ohne Parameter gestartet zeigt map2kap.rb die Kurzanleitung.)
    • Wenn außer den Dateinamen keine Parameter gebraucht werden, geht es einfacher, indem man die zu konvertierenden MAP-Dateien per Drag&Drop auf das Schreibtischsymbol map2kap zieht.
    In beiden Fällen informiert map2kap über eventuelle Probleme und den Fortschritt der Konvertierung. Die konvertierten BSB/KAP-Dateien werden im gleichen Ordner abgelegt, in dem die zugrunde liegenden Ozi-MAP-Dateien liegen.


    BSB/KAP -> Ozi-MAP

    Gelegentlich braucht man vielleicht auch mal die umgekehrte Richtung, d. h. man möchte vorhandene BSB/KAP-Karten ins Ozi-MAP-Format umwandeln. Das kann z. B. dann sinnvoll sein, wenn man eine Karte mit gängiger Outdoor-Software (z. B. OziExplorer für PC/Pocket-PC oder Orux Maps für Android) statt mit Kartenplotter-Software benutzen möchte. Zwei Methoden stehen zur Wahl:
    • Hat man den OziExplorer zur Verfügung (oder ist bereit, ihn zu kaufen), nutzt man die dazu angebotenen Maptech Maps and Charts Support Files und kann nach der Installation die BSB/KAP-Karten in OziExplorer importieren.
    • Hat/nutzt man den OziExplorer nicht, kann man auch den kostenlosen Konverter OziMapConverter benutzen.
    Beide erzeugen zunächst nur die Kalibrationsdatei (*.map). Um die Bilddatei zu extrahieren, nimmt man:
    • auf der Kommandozeile das schon oben genannte imgkap
    • wer lieber ein grafisches Programm mag, das KAP-File-Utility; darin die Funktion Toolbox -> KAP2IMG.

    BSB/KAP, Ozi-MAP -> OruxMaps

    Sowohl mit OruxMaps selbst wie auch mit neueren Versionen von MOBAC (Windows, Mac OS und Linux) lassen sich Karten direkt im Orux-eigenen Format erzeugen. Darüber hinaus kann OruxMaps direkt mit einigen weiteren Kartenformaten, z. B. dem offenen Garmin-IMG-Format umgehen.

    Will man hingegen vorhandene Karten in den Formaten BSB/KAP oder Ozi-MAP mit OruxMaps benutzen, muss man diese vorab konvertieren, z. B. wie folgt:
    • mit dem Java-Program OruxMapsDesktop (Download-Seite). Die beiliegende Anleitung ist leider bisher nur auf englisch zu haben
    • mit dem beim OziExplorer beiligenden Ozi-Map-Conversion Tool (deutschsprachige PDF-Anleitung auf oruxmaps.com)
    Geändert von hyman (30.07.2016 um 11:43 Uhr) Grund: Links aktualisiert; map2kap Installation ergänzt

  4. #4
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    Standard Karten selbst scannen und kalibrieren

    Können für ein gewünschtes Fahrtgebiet weder die relativ günstigen Papier/Digital-Kombipacks des NV-Verlags noch die sehr preiswerten Digitalkarten für Mobilgeräte verwenden, so liegt es nahe, die ohnehin benötigten Papierkarten selbst für die elektronische Navigation aufzubereiten. Zwei grundlegende Schritte sind dazu notwendig:
    1. Scannen
    2. Kalibrieren
    Im Ergebnis erhält man mit dem hier beschriebenen Verfahren Digitalkarten im BSB/KAP-Format, die mit sehr vielen Navigationsprogrammen verwendet werden können.


    Zum Scannen hat man zwei Möglichkeiten:
    • Mit einem preiswerten Scanner kleine überlappende Teile der Karte einscannen und dann per Bildverarbeitung nahtlos zum großformatigen Originalbild zusammensetzen. Nachteil: Zeitaufwändig, bei ungenauem Zusammensetzen ist das Ergebnis nicht mehr vernünftig kalibrierbar.
    • Mit einem Großformatscanner die gesamte Karte am Stück scannen. Nachteil: Kaum jemand hat so ein Gerät; man wird also in der Regel einen Profi beauftragen müssen.
    Wer sich mit einem haushaltsüblichen (A4- oder bestenfalls A3-) Scanner an die Arbeit machen möchte, sollte folgendes beachten:
    1. Als Bildformat für Scannen und Bearbeitung eignet sich jedes verlustfreie Format, also z. B. PNG oder TIFF. (JPG verwendet man nur notfalls, und dann mit höchstmöglicher Qualitätseinstellung).
    2. Die Einzelteile der Karte werden mit 24 Bits Farbtiefe und immer gleich bleibender Belichtungseinstellung gescannt.
    3. Die Einzelteile müssen nicht unbedingt exakt ausgerichtet sein, wenn sie genügend Überlappung haben und zunächst mit der doppelten gewünschten Auflösung (also z. B. 400 dpi) gescannt werden.
    4. Vor dem Zusammensetzen sollte jeder Scan penibel anhand der Breitengrade (horizontalen Linien) waagrecht gedreht werden.
    5. Beim Zusammensetzen der Einzelteile arbeitet man möglichst pixelgenau. Panoramasoftware kann dabei eine Hilfe sein, wenn sie zweidimensionale Panoramen unterstützt und pixelgenau arbeitet (evtl. mit manueller Unterstützung).
    6. Erst nach dem Zusammensetzen wird auf die gewünschte Auflösung (empfohlen: 200dpi) skaliert und die Farbtiefe so weit reduziert, wie es ohne nennenswerte Einbußen im Kartenbild möglich ist.
    Wer diesen Arbeitsaufwand scheut oder keinen Scanner hat, sucht sich einen Copyshop, der großformatige Farbscans anfertigen kann. Um Ungenauigkeiten und Schatten durch Kartenfalten zu vermeiden, bügelt man die Karten vor dem Scannen vorsichtig und transportiert sie dann bis zum Scannen nur noch gerollt. Großformatscans kann man gleich in der gewünschten Auflösung in Auftrag geben, das spart später die Nachbearbeitung. Auch bei der Farbtiefe muss man nicht mehr nehmen, als man zum Basispreis bekommt, weil das später in der Bearbeitung ohnehin verloren geht (sonst würden die BSB/Kap-Dateien zu groß).

    Findet man keinen Copy-Shop mit Großformatscanner in der Nähe, dann gibt es auch welche, die per Post zugesandte Originale bearbeiten:Die Kosten liegen in der Regel zwischen 10 und 20 Euro pro A0-Blatt (Farbscan, ohne Kalibrierung, ggf. zzgl. Porto; Versand in der Rolle!).

    Mit beiden Methoden erhält man brauchbare Kartenscans, die sich mit relativ wenigen Punkten kalibrieren lassen. Zur Bearbeitung und ggf. zum Zusammensetzen der Bilddateien eignet sich z. B. XnView für Windows oder GraphicConverter für MacOS. Das Endergebnis speichert man unbedingt im Format PNG ab, weil das von allen Programmen in der weiteren Bearbeitung verstanden wird.


    Zum Kalibrieren muss die folgende (Windows-) Software installiert sein:
    1. imgkap (Wer map2kap schon installiert hat, muss nichts weiter tun; sonst den Punkten 2, 3, 6, 7 und 8 der Installationsanleitung im vorigen Post folgen)
    2. MapCal (Teil des frei verfügbaren Navigationsprogramms SeaClear). Am einfachsten ist die Komplettinstallation mittels der EXE-Datei. (Wer Plattenplatz sparen möchte, kann auch nur die beiden Dateien MapCal_2.exe und datums2.ini aus dem ZIP-Archiv ins gleiche Verzeichnis legen, wie imgkap.exe.)
    3. mc2bsbh (mc2bsbh.exe aus der ZIP-Datei ins gleiche Verzeichnis legen, wie imgkap.exe)
    4. dir2kap.zip (dir2kap.bat aus der ZIP-Datei als Droplet auf den Desktop legen)
    Für Mac OS 10.4 und 10.5 gibt es RasterChart2BSB, das allerdings gegenüber der Windows-Software eingeschränkte Funktionalität bietet (z. B. kein Ausblenden von Kartenrändern). Mit neueren Mac-OS-Versionen kann man auch BootCamp und Windows verwenden.


    Kalibrieren mit Windows-Software

    Manche älteren Arbeitsanleitungen stellen die Umwandlung der Bilddatei in eine TIFF-Datei mit max. 128 Farben an den Anfang. Dies ist mit den aktuellen Werkzeugen nicht mehr notwendig: Eine PNG-Bilddatei mit beliebiger Farbtiefe ist als Ausgangspunkt am zweckmäßigsten, weil sie sowohl von MapCal als auch von dir2kap verarbeitet werden kann.

    Um nun diese Bilddatei in eine fertig kalibrierte BSB/KAP-Seekarte zu verwandeln, sind die folgenden beiden grundlegenden Schritte erforderlich:
    1. Kalibrierung mit MapCal
    2. KAP-Datei(en) generieren
    Die Kalibrierung mit MapCal war bis ca. Ende 2015 auf der deutschen OpenCPN-Website ausführlich beschrieben (aktuell nur noch über die Internet Wayback Machine verfügbar; auf der Seite weit nach unten scrollen). Hier gehe ich nur auf einige kleine, dort nicht beschriebene Arbeitserleichterungen ein:
    1. Sobald man die ersten beiden Kalibrierungspunkte eingegeben hat, kann man mit dem Auswahlfeld "No Grid" (direkt über dem Knopf "Activate Changes") ein Gittermuster mit wählbarer Dichte über die Karte legen.
    2. Anhand der Übereinstimmung dieses Gitters mit dem auf dem Kartenbild lässt sich die Genauigkeit der Kalibrierung über die gesamte Karte hinweg beurteilen. Dabei weisen große Abweichungen auf fehlerhafte Koordinateneingaben in den bisher eingegebenen Kalibrierungspunkten hin.
    3. Kleine Abweichungen können mit zusätzlichen Kalibrierungspunkten behoben werden, die man dort setzt, wo die Übereinstimmung am schlechtesten ist. Nach jedem Hinzufügen eines Kalibrierungspunktes klickt man "Activate Changes" und sucht erneut die Stelle mit der schlechtesten Übereinstimmung, bis die Genauigkeit über die gesamte Kartenfläche gegeben ist.
    4. In einer Kalibrierungs-Datei CHARTCAL.DIR können die Kalibrierungsdaten mehrerer Bilddateien gespeichert werden, wenn diese im gleichen Ordner liegen.
    5. Öffnet man ein bereits kalibriertes Bild erneut in MapCal, so werden die entsprechenden Daten aus CHARTCAL.DIR ebenfalls eingelesen, so dass man die Kalibration oder den Kartenrand jederzeit nachträglich ändern kann.
    Das Generieren der KAP-Datei(en) wird mit dem Droplet dir2kap viel einfacher, als in anderen Anleitungen beschrieben:
    • Die beim Kalibrieren entstandene Datei CHARTCAL.DIR mit gedrückter Maustaste auf dir2kap ziehen und dort loslassen (Drag & Drop). Es öffnet sich ein Fenster, in dem ein Protokoll erzeugter KAP-Dateien erscheint.
    Fertig. Die enstandenen KAP-Dateien lassen sich nun in die Navigationssoftware einbinden (in OpenCPN z. B. unter Einstellungen --> Seekarten).


    Endkontrolle

    In der Navigationssoftware überprüft man zweckmäßig noch einmal:
    • die Genauigkeit der Kalibrierung (z. B. durch den Vergleich der Koordinaten markanter Punkte mit Google Earth)
    • die Übergänge zwischen den Kartenblättern und die Kartenränder
    Nötigenfalls arbeitet man gefundene Probleme in MapCal nach und generiert die KAP-Dateien erneut mit dir2kap. Je nach Navigationsprogramm muss man die Änderungen der KAP-Dateien noch bekannt machen. In OpenCPN geht das beispielsweise wie folgt:
    1. Im Toolbar auf den Schraubenschlüssel ("Einstellungen") klicken
    2. Im Einstellungsdialog auf den Reiter "Seekarten" klicken
    3. Dort das Kästchen "Gesamte Datenbank neu aufbauen" aktivieren
    4. Den Knopf "OK" klicken

    Berichtigungen

    Zu den meisten Papierkarten gibt es mehr oder weniger regelmäßige Berichtigungen, die meist auf den Websites der Herausgeber veröffentlicht werden. Man kann und sollte diese Berichtigungen nicht nur in die Papierkarten, sondern auch in die gescannten Bilddateien einpflegen, um stets aktuelles Kartenmaterial zu verwenden.

    Bei der Bearbeitung gescannter Kartenbilder achtet man darauf, niemals die Bildgröße zu verändern. Dann muss nicht neu kalibriert werden. Die anschließende Aktualisierung der KAP-Dateien wird ganz einfach per Drag & Drop von CHARTCAL.DIR auf dir2kap erledigt.
    Geändert von hyman (30.07.2016 um 11:16 Uhr) Grund: Links aktualisiert; kleinere Korrekturen

  5. #5
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    Ausrufezeichen Karten in OpenCPN einbinden

    Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einbindung von Kartenmaterial in der beliebten, kostenlosen Software OpenCPN:
    1. Download (oder Erstellen) der Karten wie oben beschrieben (im Weiteren gehe ich von ENC/S57-Karten aus, weil diese ein paar zusätzliche Schritte erfordern, die bei BSB/KAP-Karten entfallen)
    2. Ggf. Entpacken des im ZIP-Archiv enthaltenen Ordners in ein Seekarten-Verzeichnis
    3. OpenCPN starten
    4. Im Toolbar auf "Einstellungen (Schraubenschlüssel)" klicken
    5. Im "Einstellungen"-Dialog auf Reiter "Seekarten" klicken
    6. Im oberen Teil des Fensters ("Verzeichnis-Auswahlfenster") zum Seekarten-Verzeichnis navigieren und darin das entpackte Verzeichnis auswählen
    7. Knopf "Auswahl hinzufügen" klicken; das Verzeichnis erscheint daraufhin im unteren Teil des Fensters ("Aktive Kartenverzeichnisse")
    8. Ganz unten im Fenster "OK" klicken
    9. Zunächst erscheint meist nur ein schwarzer Fensterinhalt. So weit raus zoomen (Toolbar --> "-" oder Ctrl-"-"), bis zur Orientierung die grobe blaue Europakarte erscheint.
    10. Die Europakarte so schieben, bis irgendwo (evtl. sehr klein) die grünen Umrisse der gerade gewählten Karte erscheinen.
    11. Auf den grünen Umriss klicken, um diese Stelle zu zentrieren
    12. Einzoomen (Toolbar --> "+" oder Ctrl-"+") und ggf. nachzentrieren, bis die Kartenumrisse das Fenster gut füllen
    13. Das dunkelgrüne Feld unten im Fenster (direkt über der Statuszeile) klicken, um die ENC/S57-Karten zu aktivieren. Nach kurzer (oder je nach Rechner und Kartenumfang auch längerer) Konvertierungszeit erscheint endlich eine ENC/S57-Karte auf dem Bildschirm, allerdings sehr weit ins Detail gezoomt (man sieht oft nur eine beigefarbene Fläche), also...
    14. Wieder raus zoomen und evtl. schieben (dabei werden immer mal wieder weitere, bisher noch nie angezeigte Karten ins interne Format konvertiert), bis man den gewünschten Kartenausschnitt sehen kann.
    15. Jetzt je nach Bedarf noch die Beschriftungen einschalten (Toolbar --> "A+") und die im Kartenbild gewünschten Objektarten einstellen (Toolbar --> Einstellungen/Schraubenschlüssel --> Seekarten --> "Vektorkarten")
    16. Je nach Einstellung der Tiefengrenzen (ebenfalls unter Toolbar --> Einstellungen/Schraubenschlüssel --> Seekarten --> "Vektorkarten") erscheint das Fahrwasser heller als das Flachwasser an den Ufern.
    Bei Rasterkarten sind die Umrisslinien und das anzuklickende Feld über dem Toolbar nicht grün, sondern blau. Außerdem entfallen die Schritte 14 bis 16, weil die Karte ja schon als fertiges Bild vorliegt.

    Normalerweise zeigt OpenCPN von mehreren zur Verfügung stehenden Karten die jeweils am Besten zum Kartenausschnitt und Zoomlevel passende an. Man kann auch mittels der farbigen Felder über dem Toolbar selbst die gewünschte Karte auswählen (wobei OpenCPN dann automatisch den passenden Zommlevel einstellt). Dunkle Felder deuten dabei auf noch nicht aktivierte Karten hin, die niemals automatisch angezeigt werden, sondern zur ersten Anzeige manuell ausgewählt werden müssen.

    Weitere Hinweise zum Umgang mit OpenCPN finden sich in der Online-Bedienungsanleitung (englisch).

    Deutschsprachige Information zu OpenCPN gibt es leider nur in veralteter Form:
    Beide bieten aber das Benutzerhandbuch nur für die veralteten Versionen 2.3 bzw. 3.2 an.
    Geändert von hyman (30.07.2016 um 11:13 Uhr) Grund: Einstellung der Tiefengrenzen hinzugefügt; Links aktualisiert

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