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Thema: Photovoltaik auf dem Boot

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Standard Photovoltaik auf dem Boot

    Ich möchte meine Batterien zusätzlich über eine kleine Photovoltaik-Einheit laden. Sie soll mindestens so groß sein das sie den Tagesverbauch meiner Kühlbox deckt.

    Stromaufnahme Kühlbox = 4Ah
    Laufzeit der Box über den Tag verteilt ca. 10 Stunden.

    Welche Leistung muss die Einheit haben ?

    Was würdet ihr nehmen, Dünschicht oder Kristallin ?
    Gruß Peter

    Es gibt auch Kanadier in denen man nicht knien muss


  2. #2
    Landratte Hans83 wird schon bald berühmt werden
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    Hi Peter,
    schau doch mal bei swisssolarcharger.com
    ob die Kapazitäten der da verkauften Einheiten ausreichend für eine Kühlbox sind kann ich nicht sagen. Die Seite ist aber sehr informativ und Anfragen werden dort bestimmt schnell und kompetent beantwortet. Ich hab mir dort jedenfalls ein portables Ladegerät für mein äußerst stromhungriges Smartphone geholt und bin sehr zufrieden...

    Viele Grüße,
    Hans

  3. #3
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    Hallo Peter,
    ich habe mir bei ebay ein 110 WP- Modul bestellt. Auf der Rückseite des Moduls habe ich den Laderegler und Klettbänder befestigt. Mit den Klettbändern befestige ich nun das Modul an der Reeling. Darüber hinaus habe ich an das Modul noch ein Stativ montiert, damit ich es etwa im Hafenbereich immer der Sonne nachführen kann. Über die 12 Volt- Anschlussdosen speise ich dann die Batterien. Das funktioniert ganz prima. Der kühlschrank braucht ja die 4 A nicht stetig, sondern er taktet. Damit reicht das Modul aus. Wichtig ist, das der Ladrregler MPPT- Technik hat (Maximum-Power-Point-Tracking). Damit wird eine Leistungsoptimierung zwischen Modul und Akku erreicht. Einfache Ladregler können keine Impedanzen regeln. Bsp. Ein 110 WP -Modul hat bei 36 Zellen rund 18 Volt . Damit würde der maximale Ladestrom rund 6 A betragen. Da Du aber nur mit rund 13,0 Volt lädst, beträgt Deine Ladeleistung nur 78 Watt. MPP Laderegler pulsen mit - je nach Wirkungsgrad dann mit rund 105 Watt in Deine Batterie rein, was einem theoretischen Gleichstrom von 8 A entspricht.
    Herzliche Grüße aus Mitteldeutschland dem schönen Bad Salzschlirf

    Ich freue mich auch auf Euren Besuch
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  4. #4
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    Hallo Edgar,

    Deine Annahme, mit einem 110W-Panel 105W Ladeleistung zu bekommen, halte ich für seeeeehr optimistisch. Dazu müsste:
    • das Panel ständig perfekt nachgeführt werden
    • keinerlei Dunst oder gar Schatten die Einstrahlung trüben
    • Dein MMPT-Laderegler einen Wirkungsgrad von deutlich über 95% haben
    Und selbst dann bekommst Du diese Leistung höchstens 2 Stunden am Tag. Letztlich ist aber für die Dimensionierung einer sinnvollen Anlage der Durchschnitt maßgeblich. Der lässt sich mit einem MMPT/Laderegler zwar etwas verbessern, aber nicht so dramatisch wie die Verkäufer einem oft weis machen wollen. Wenn Du mit Deinem 110W-Panel hin kommst, hast Du fast sicher eine sparsamer Kühlbox als Kreiseltaucher...

    Die Frage ist letztlich, was teurer ist: 10 bis 20% mehr Nennleistung bei den Panels oder ein MPPT-Laderegler.

    Grüße von Horst

  5. #5
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    Hallo Horst,
    es ist Richtig die 110 Watt werden unter optimalen Bedingungen gemessen. MPPT- Laderregler müssen nicht unbedingt viel teuer sein. Ich habe den hier http://www.ebay.de/itm/MPPT-10A-12V-...item4ab1a86d21

    Weiterhin nutze ich diesen Kühlschrank http://marine.dometicgroup.com/de/3104_5929.php . Der braucht nur 40 Watt.

    Das 110 WP- Modul reicht völlig aus auch ohne Nachführung. Die Ladeenergie beträgt an sonnigen Tagen wenn das Modul flach auf der Reeling liegt in unseren Breiten bei rund 0,45 kWh/Tag. Den Wert hatte ich Mitte August 2011 mal gemessen. Größere Module sind größer und schwerer und damit unhandlicher. Ich habe auf Mobilität Wert gelegt. Übrigens mein Wohnmobil ist ebenfalls mit einem 110 WP Modul ausgestatte, allerdings mit einem normalen Laderegler. Die Ausbeute beträgt hier nur rund 0,3 kWh/Tag. Deshalb bin ich von der MPPT-Technik so überzeugt.
    Herzliche Grüße aus Mitteldeutschland dem schönen Bad Salzschlirf

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  6. #6
    Moderator Holger hat eine strahlende Zukunft Holger hat eine strahlende Zukunft Holger hat eine strahlende Zukunft Holger hat eine strahlende Zukunft Holger hat eine strahlende Zukunft Holger hat eine strahlende Zukunft Holger hat eine strahlende Zukunft Holger hat eine strahlende Zukunft Holger hat eine strahlende Zukunft Holger hat eine strahlende Zukunft Holger hat eine strahlende Zukunft Avatar von Holger
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    Ich hatte auf dem letzten Womo ein flachgelegtes 100W Modul von Shell-Solar in Verbindung mit nem IVT MPPT Regler und kam bei guter Sonneneinstrahlung auf gemessene 2A in Richtung Batterie.Sauber in die Sonne ausgerichtet das doppelte. Von daher stimme ich Horst mit den 300W oder besser etwas mehr zu, es kommt wie er sagt sehr stark auf die Umstände der "Sonnen-Ernte" an.

    Wobei die neueren Module schon etwas ertragreicher geworden sein sollen.......

  7. #7
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    Hallo Kreiseltaucher,

    Zitat Zitat von Kreiseltaucher Beitrag anzeigen
    Stromaufnahme Kühlbox = 4Ah
    Laufzeit der Box über den Tag verteilt ca. 10 Stunden.
    Diese Angaben sind entweder falsch oder redundant. Die Stromaufnahme müsste entweder in Ampere (A) angegeben sein oder "Ladungsentnahme" heissen. Falls es tatsächlich die Ladungsentnahme sein sollte (glaube ich eher nicht), wäre die Angabe der Laufzeit (zumindest für eine grobe Abschätzung verzichtbar.

    Wenn ich also annehme, dass 4A mal 10 Stunden pro Tag gemeint sind, wären das 40Ah pro Tag oder bei einer Systemspannung von 12V im Schnitt 20W. Um nun ein System aus Solarpanel und Pufferbatterie zu dimensionieren, muss man ein paar Annahmen treffen:
    1. Welche zusätzlichen Stromquellen stehen außer dem Solarpanel regelmäßig oder notfalls zur Verfügung? Welche sonstigen Verbraucher sind zu versorgen? Annahme: Keine.
    2. Wie lange Perioden ohne Sonnenschein sollen überbrückt werden können? Annahme: Ein Tag.
    3. In welchem Winkel wird das Solarpanel montiert? Annahme: Waagrecht.
    4. Wo wird das Boot sein Haupteinsatzgebiet haben? Annahme: Nord- und Ostsee
    5. Zu welcher Jahreszeit wird das Boot eingesetzt? Annahme: Mai bis September
    Aus diesen Annahmen ergibt sich zunächst die notwendige Batteriekapazität mit (nominal) 80 Ah. Da Batterien altern (bei Bleibatterien mit zunehmender Entladetiefe schneller), würde ich diesen Wert verdoppeln, also 160 Ah.

    Mit der angenommenen Weltgegend und Jahreszeit beträgt die eingestrahlte Energiemenge auf ein waagrecht montiertes Panel 2,78kWh pro Quadratmeter und Tag (im September, in den anderen abzudeckenden Monaten mehr). Die Nennleistung von Solarpanels wird aber bei einer Einstrahlung von 24kWh pro Quadratmeter und Tag angegeben. Die vom Solarpanel tatsächlich im Durchschnitt täglich abgebbare Energie ist also fast zehnmal kleiner, als man aufgrund der Nennleistung annehmen könnte. Schlimmer wird es noch dadurch, dass diese abgebbare Energie gar nicht komplett in der Batterie ankommt, sondern üblicherweise nur etwa 70% davon.

    Um also die oben errechneten 20W für die Kühlbox tatsächlich aus den Solarpanels über die Batterie zur Verfügung zu stellen, braucht man (unter den oben gemachten Annahmen) Solarpanels mit einer Nennleistung von ca. 300W. Weniger funktioniert nur, wenn einige der oben gemachten Annahmen zu pessimistisch sein sollten (z. B. weil im September keine Kühlbox gebraucht wird und/oder man im Mittelmeer unterwegs ist).

    Grüße von Horst

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